Zehn Jahre Ehrenamtskarte NRW – Düsseldorf

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Zehn Jahre Ehrenamtskarte NRW – Düsseldorf

Ehrung für engagierte Bürgerinnen und Bürger: Zehn Jahre Ehrenamtskarte NRW – Empfang von Bezirksregierung und Staatskanzlei in Düsseldorf

Empfang Zehn Jahre Ehrenamtskarte NRW: Staatssekretärin Andrea Milz

Vor zehn Jahren ist die Ehrenamtskarte in NRW eingeführt worden. Ein Grund für die Bezirksregierung Düsseldorf und die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen zu feiern – und zwar diejenigen, die sich schon besonders lange engagieren. Im Regierungsbezirk Düsseldorf haben Neuss, Dormagen, Ratingen Mönchengladbach und Mülheim an der Ruhr als erste Kommunen die Karte eingeführt. Jeweils zehn Ehrenamtler aus diesen Städten wurden bei einem festlichen Empfang im Plenarsaal der Bezirksregierung stellvertretend für die zahlreichen freiwilligen Helfer in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Das Engagement der Ehrenamtler ist breit gefächert: Die Ausgezeichneten sind bei der Tafel, in der Kirchengemeinde, der Senioren- oder Jugendarbeit aktiv, machen bei Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK oder der AWO mit, unterstützen sportliche oder kulturelle Aktivitäten.

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher zeigte sich beeindruckt: „Es ist erstaunlich, wie viel Zeit und Herzblut Sie in Ihrer Freizeit opfern, um andere Menschen zu unterstützen und Dinge möglich zu machen, die ohne Sie vielleicht gar nicht existieren würden. Sie sind Motor und Kitt in der Gemeinschaft vor Ort, setzen sich dort ein, wo viele andere nur an sich selbst denken. Ohne Sie wäre diese Gemeinschaft um ein Vielfaches ärmer.“

Vor zehn Jahren wurden die ersten Ehrenamtskarten Nordrhein-Westfalen an zeitlich sehr engagierte Bürgerinnen und Bürger vergeben. Inzwischen sind es bereits über 43.000 Ehrenamtskarten in 249 Kommunen des Landes.

„Mit der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen wollen wir die besondere Leistung der Ehrenamtlichen würdigen und wertschätzen. Sie ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für alle, die sich mit großem Engagement ehrenamtlich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl einsetzen“, betonte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Bilder zum Empfang von Bezirksregierung und Staatskanzlei in Düsseldorf

Bei Musik des Trios des JugendJazzOrchesters NRW und Häppchen mischten sich Milz und Radermacher später unter die Ehrenamtlichen, um genauer zu erfahren, wie sie sich um Menschen in Not, um Denkmäler und sportliche oder kulturelle Aktivitäten kümmern. Ein Notfallseelsorger berichtete über die Probleme, wenn die Facebook-Nachricht über den Tod eines Angehörigen schneller ist als Polizei oder der Seelsorger. Andere Ehrenamtliche erzählten von ihrem eigenen Theater, Einsatz für die Kirchenmusik oder die Bücherei.

Mit dem Gemeinschaftsprojekt Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen sagen das Land Nordrhein-Westfalen und die Kommunen und Kreise seit 2008 Danke an Ehrenamtliche: Die Ehrenamtskarte zeichnet Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in besonderem zeitlichem Umfang – fünf Stunden wöchentlich bzw. 250 Stunden im Jahr – ohne pauschale Aufwandsentschädigung ehrenamtlich engagieren.

Die Inhaberinnen und Inhaber dieser Ehrenamtskarten erhalten damit nicht nur ein Dankeschön für ihren großen Einsatz für die Gesellschaft. Sie können zudem auch über 4.000 Vergünstigungen und Sonderaktionen landesweit in öffentlichen und privaten Einrichtungen (z.B. Museen, Schwimmbäder, Theater) und bei Unternehmen in Anspruch nehmen. Das Interesse der Kommunen an diesem Projekt teilzunehmen, ist weiterhin groß. Allein im ersten Halbjahr dieses Jahres haben 20 Kommunen die Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen eingeführt.

„Wer sich ehrenamtlich und freiwillig engagiert, setzt sich für etwas ein, was ihm am Herzen liegt. Ehrenamtler wollen ihre Fähigkeiten und Ressourcen einbringen und so ein Stück Gesellschaft persönlich mitgestalten. Sie wollen etwas gemeinsam mit anderen bewegen und verändern. Oft ist es für sie eine große Herausforderung, Familie, Arbeit und Ehrenamt zusammenzubringen. Das Ehrenamt gibt den Menschen aber auch etwas zurück. Es kann Bereicherung, Faszination und Glück bedeuten“, erklärte Milz.

Die Landesregierung feiert das Jubiläum der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen mit möglichst vielen Ehrenamtlichen. Deshalb gibt es in allen fünf Regierungsbezirken entsprechende Empfänge.

Weitere Bilder zum Empfang von Bezirksregierung und Staatskanzlei in Düsseldorf:

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Die Geehrten aus Dormagen:
Johannes Marx (Partnerschaftsverein, Sauberhaft-Pate), Klaus Beer (Kinder- und Jugendarbeit beim TSV Bayer Dormagen), Gerhard Thiebach (Freiwillige Feuerwehr), Ingrid Gröger (Kleingartenverein Horrem); Rudolf Kluth (Seniorenheim), Wilfried Wolter (Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein), Marion Porten (Deutscher Familienverband e.V.), Johann Dudek (FreiwilligenAgentur Dormagen); Maria Soledad Obregon Martin (Dormagener Tafel), Wolfgang Brechel (Helfende Hände)

Die Geehrten aus Neuss:
Heide Broll und Irene Roßner (Sarvo Daya Deutschland); Hildegard Cunrady (Deutscher Kinderschutzbund), Bernd Gerigk (Heimatverein Holzheim), Gudrun Maak (Evangelische Christuskirchengemeinde Neuss), Josef Schäpers (Eifelverein); Rebecca Schuh (Neusser Tafel), Bernhard Wehres (Kirchengemeindeverband Neuss-Mitte)

Die Geehrten aus Ratingen:
Johanna Sofian (AWO Ratingen), Erhard Raßloff (DRK), Evelin Borsch und Helga Brücker (Fachklinik 360 Grad), Wolfgang Küppers (Förderverein Industriemuseum Cromford), Christina Wende (Katholische Kirchengemeinde St. Lambertus), Heidede Behme (Miteinander Freiwilligenbörse Ratingen)

Die Geehrten aus Mönchengladbach:
Norbert Pohl (Notfallseelsorge Mönchengladbach), Günther Fervers (Malteser Hilfsdienst), Frank Bauske (Mönchengladbacher Tafel), Simone Schlösser (Radfahrverein Adler Neuwerk), Anett Titaou (Viele in Eins e.V.), Gabriele Niemöller und Lutz Niemöller (Kulturverein Kulturbeutel), Roswitha Piraks und Alice Richter (Ökumenische Jugendarbeit Eicken)

Die Geehrten aus Mülheim an der Ruhr:
Ursula Haake und Bernhard Haake (Freundeskreis der Stadtbücherei e.V.), Kurt Leyk (Haus der Vereine – Alte Dreherei e.V.), Angelika Romeik (Friedensforum Mülheim), Hans-Günter Schulz (Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V.), Birgit Marsüschke (Flüchtlings-, Kultur- und Seniorenarbeit), Jens Eickmeier (ehrenamtlicher Seelsorger), Erdmuthe Luhr-Antons (Waldschule, Kirche), Beate Fischer (Kulturhistorischer Geschichtsverein), Frank Schöttler (Fachschaft Sport – Tennis)

Presseinformation der Bezirksregierung Düsseldorf: www.bezreg-duesseldorf.nrw.de