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Film von GüterslohTV zur Ehrenamtskarte NRW

Unter dem Motto "Mit der Ehrenamtskarte kommt man gut an" hat jetzt GüterslohTV einen Filmbeitrag zur Ehrenamtskarte NRW entwickelt. GüterslohTV stellt in diesem Beitrag die Ehrenamtskarte und Einrichtungen der Vergünstigungsgeber in der Stadt Gütersloh vor.

Die vergrößerte Fassung des Videos finden Sie auf der Website von Gütersloh TV: www.gueterslohtv.de.






200. Ehrenamtskarte verliehen
Ingrid Wittmann engagiert sich für den Friedrichsdorfer Wochenmarkt

Pressemitteilung vom 03.09.2009

Gütersloh (gpr). Er ist der Mittelpunkt der Gemeinde, Treffpunkt für Jung und Alt und hat vielfältige Aktionen zu bieten: Der Friedrichsdorfer Wochenmarkt ist zu einer festen Institution geworden. Auf die Beine gestellt wird er von Ehrenamtlichen der evangelischen Kirchengemeinde Friedrichsdorf. Ingrid Wittmann, eine der engagierten Organisatoren,  bekam jetzt im Rathaus die 200. Ehrenamtskarte überreicht.

"Vielen Dank für Ihr Engagement. Machen Sie weiter so", sagte Bürgermeisterin Maria Unger, als sie dem "harten Kern" des Organisationsteams  im Rathaus die Ehrenamtskarten übergab. Neben Ingrid Wittmann sind auch Ingrid Fuchs, Elke Stallbaum-Müther, Gudrun Stelbrink, Frauke Moritz und Erika Rahn stolze Besitzerinnen der landesweit gültigen gelben Karten. Mit ihnen wird überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement gewürdigt. In Gütersloh bekommen die Besitzer damit beispielsweise Vergünstigungen in städtischen Einrichtungen und von privaten Anbietern.

Der Friedrichsdorfer Wochenmarkt ist ein Beispiel für gelungene ehrenamtliche Arbeit. Im August 2007 fand sich eine Projektgruppe in der evangelischen Kirchengemeinde Friedrichsdorf zusammen, um einen Wochenmarkt zu organisieren. Im März vergangenen Jahres folgte dann die Eröffnung, heute ist der Markt aus Friedrichsdorf nicht mehr wegzudenken.

Bis zu 20 Händler finden sich donnerstags von 14 bis 18 Uhr im Sommer auf der Wiese und im Winter im Gemeindehaus ein. Dabei binden die Markt-Macher auch Verbände, Organisationen und Geschäftsleute ein. So arbeitet die Kirchengemeinde beispielsweise mit der Diakonie zusammen. Das Besondere: Neben dem "klassischen" Marktangebot wie Obst und Gemüse, Backwaren und Käse gibt es jedes Mal ein buntes Rahmenprogramm. Ob kurze Konzerte, Tanzgruppen, Kinderflohmarkt oder Beiträge vom Heimatverein oder der Waldorfschule: Das Wochenmarkt-Team entwickelt immer wieder neue Ideen. Ebenfalls ein fester Bestandteil ist das Marktcafé, das von den Ehrenamtlichen organisiert wird.

Der Wochenmarkt ist für viele Kunden aber mehr als eine Möglichkeit zum Einkaufen. "Der Sinn ist ja auch, dass Leute sich hier wieder treffen und ins Gespräch kommen", erklärt Elke Stallbaum-Müther. So manch einer hat sogar schon seinen Geburtstag auf dem beliebten Markt gefeiert. Aber auch um neue Kraft zu schöpfen kommen Menschen zum Markt – der ist nämlich auch immer mit der Öffnung der Kirche verbunden.

Die Mitglieder des Wochenmarkt-Organisationskomitees wollen auch weiterhin für das Ehrenamt werben: Wer bereits ehrenamtlich aktiv und Besitzer der Ehrenamtskarte ist, bekommt bestimmte Vergünstigungen im Marktcafé. Was das Ehrenamt fördert, weiß Elke Stallbaum-Müther aus eigener Erfahrung: "Wichtig ist, dass man einfach erstmal anfängt. Wenn es dann auch nach außen bekannt wird, melden sich immer mehr, die teilnehmen wollen".

 


Lust auf Ehrenamt - Die Stadt Gütersloh vergab am »Tag des Ehrenamts« die ersten 80 Ehrenamtskarten

Presseerklärung vom 6.12.2008:

»Wir wollen Lust auf Ehrenamt wecken!« Mit diesen Worten hat Bürgermeisterin Maria Unger am Freitagabend die rund 80  Gäste im Forum der Anne-Frank Schule anlässlich der  Verteilung der Ehrenamtskarten begrüßt. Sie sei froh, dass die Stadt durch die Ehrenamtskarte einen Weg gefumeisterinnden  habe »Danke« zu sagen für  besonderes Engagement  im Sinne der Gemeinschaft. Mit der Karte bekommen die Inhaber besondere Rabatte bei privaten und öffentlichen Einrichtungen, die Partner dieser Aktion sind. Gütersloh ist damit die erste Stadt in Ostwestfalen, die sich an dem NRW-Landesprojekt beteiligt.

 Zufrieden schienen sie, die 80 Gäste, die alle eines gemeinsam haben: Jeder von ihnen bekleidet seit längerer Zeit ein Ehrenamt und hat daran sichtlich Freude. Für ihre Arbeit sollten sie nun belohnt werden. Maria Unger und der zuständige Beigeordnete  Joachim Martensmeier führten durch die Veranstaltung. Sie vergaben 80 der bislang 137 ausgestellten Karten, für die man sich bis Ende November bewerben konnte.  Dabei nutzten sie auch die Gelegenheit, um ein wenig über die jeweilige ehrenamtliche Arbeit der Karteninhaber zu sprechen. Immer wieder wurde deutlich, wie viel Freude und Spaß es macht, sich für andere  einzusetzen.

Die Karteninhaber vertreten alle Altersgruppen (der jüngste war Jahrgang 1991, der älteste Jahrgang 1925) und die ganze Bandbreite des Ehrenamtes - vom Sportverein über DRK und THW bis hin zu kirchlichen Verbänden . Einige Inhaber wohnen im Kreis Gütersloh, engagieren sich aber für Gütersloher Vereine.

»Auch einmal Danke zu sagen, hat für mich eine enorme Bedeutung, denn Engagement braucht Anerkennung und Wertschätzung«,  bekräftigte Maria Unger in ihrer Rede. Die Bürgermeisterin betonte, dass Ehrenämter auch für die Volkswirtschaft  wichtig seien.

Die landeseinheitliche, golden schimmernde Karte mit dem NRW-Wappen und dem Stadtlogo ist Teil eines Projektes, das in Gütersloh das Ehrenamt noch stärker würdigen, Unterstützung bei der Arbeit in Institution und Verein geben, vor allem aber auch die Angebote vernetzen soll. Sabine Gildemeister,  Mitarbeiterin im Fachbereich Soziales bei der Stadt, ist als Ehrenamtsbeauftragte Ansprechpartnerin für Institutionen und Vereine, aber auch für Menschen, die sich entsprechend engagieren wollen. Sie war sichtlich zufrieden mit der Bilanz dieses Abends:  »Eine gelungene Veranstaltung in einem sehr schönen Rahmen«.