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545. Ehrenamtskarte für Leverkusen: Jutta Nießit hilft Kindern, die deutsche Sprache zu erlernen

Anlässlich der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements bekam Jutta Nießit (Mitte) die 545. Leverkusener  Ehrenamtskarte ausgehändigt: Christina Spermann, Leiterin der Filiale der Sparda-Bank in Leverkusen überreichte den Blumenstrauß, Markus Märtens, Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales die Ehrenamtskarte.
Anlässlich der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements bekam Jutta Nießit (Mitte) die 545. Leverkusener Ehrenamtskarte ausgehändigt: Christina Spermann, Leiterin der Filiale der Sparda-Bank in Leverkusen überreichte den Blumenstrauß, Markus Märtens, Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales die Ehrenamtskarte.

Die 545. Ehrenamtskarte in Leverkusen wurde jetzt ausgestellt auf Jutta Nießit. Seit fünf Jahren hilft sie als Bildungspatin schulpflichtigen Kindern aus zugewanderten Familien die deutsche Sprache zu erlernen. Seit 2014 auch Flüchtlingskinder aus Syrien dabei. Markus Märtens, Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales übergab die Karte in der örtlichen Niederlassung der Sparda-Bank. Die Sparda-Bank unterstützt den Druck der Ehrenamtskarte.

Jutta Nießit kommt aus dem medizinischen Bereich. Sie hat als medizinisch-technische-Assistentin im Klinikum Leverkusen gearbeitet und parallel dazu elf Jahre als Vertrauensfrau für Schwerbehinderte. Zur ehrenamtlichen Bildungspatin hat sie sich fortbilden lassen. Träger der Bildungspaten sind das Kommunale Integrationszentrum (KI) und der Fachdienst Integration und Migration der Caritas.

Am Anfang der Vermittlung von Sprachkenntnissen arbeitet Jutta Nießit mit der Schultafel. Wichtiger als jedes Lernmaterial sei es, in den ersten Stunden auf die Kinder einzugehen, beschreibt sie ihre Erfahrung aus fünf Jahren. Darüber hinaus helfen ihr eigene ausgearbeitete Materialien, die Materialien der Kommunalen Integrationszentrums und der regelmäßige Austausch mit den anderen Bildungspaten und den Fachleuten des ‚KI‘. Jutta Nießit arbeitet in enger Abstimmung mit den Grundschullehrern der Kinder.

Als kontinuierlich und regelmäßig ehrenamtlich tätige Leverkusenerin konnte sie die Ehrenamtskarte des Landes NRW beantragen.

"Ohne das Ehrenamt gäbe es die Strukturen, wie wir sie heute in den Vereinen und Organisationen haben, nicht mehr." Ebenfalls mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet wurden Ludger Bohle, Jürgen Stöckert, Maria Tepaße und Britta Wiemeler, die beim Sportverein TuB Mussum Jugendarbeit leisten. Ralf Hörbelt und Ludger Ueffing engagieren sich wie Herr Most freiwillig bei der KAB Ss Ewaldi. Markus Gernemann ist für die DLRG Bocholt freiwillig im Einsatz. Insgesamt wurden in Bocholt bislang 353 Ehrenamtskarten verliehen. Die Stadt will dadurch das bürgerschaftliche Engagement stärken.

Seit November 2009 kann jeder dauerhaft ehrenamtlich Aktive in Leverkusen die Ehrenamtskarte beantragen. Durch die Ehrenamtskarte erhalten die Inhaberinnen und Inhaber sowohl vor Ort als auch landesweit Vergünstigungen bei einer Vielzahl öffentlicher und privater Einrichtungen sowie zu Veranstaltungen unterschiedlicher Art. Sie gilt in ganz Nordrhein-Westfalen: www.leverkusen.de.

Den Druck der Karte wird finanziert von der Sparda-Bank West. Auch die Bank bietet Inhabern der Ehrenamtskarte landesweit Vergünstigungen an: Wer in einer Filiale sein ehrenamtliches Engagement mithilfe der Karte nachweist, erhält zusätzliche 0,25 Prozent Zinsen auf die aktuellen Konditionen des SpardaSparPlans. Außerdem gibt es bei der Eröffnung eines neuen Girokontos 50 Euro Startguthaben geschenkt. Die Sparda-Bank in Leverkusen unterstützt das Ehrenamt schon seit vielen Jahren im Rahmen des Leverkusener Talers. Außerdem ermutigt sie ihre Mitarbeiter dazu, sich zu engagieren: Sie erhalten einmal im Jahr Sonderurlaub, um ihre ehrenamtlichen Projekte voranzutreiben oder gemeinnützige Initiativen kennenzulernen.


Dreihundertste Ehrenamtskarte an Inge Hopfner

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn mit Inge Hopfner
Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn überreicht die 300. Ehrenamtskarte an Inge Hopfner

Am 27. Januar übergab Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich die ersten Ehrenamtskarten an 65 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler aus Leverkusen. Heute konnte er die 300. Ehrenamtskarte an Inge Hopfner für ihre Betreuung von Demenzkranken überreichen. "Das ist sicher keine leichte Aufgabe", lobte er das Engagement der 68jährigen im AWO-Betreuungscafé. Durch die Krankheit ihres verstorbenen Ehemannes sei sie vertraut mit dem Krankheitsbild, erklärte Inge Hopfner daraufhin, deshalb könne sie mit diesen Menschen umgehen. Sie sei vor fünf Jahren von der AWO angesprochen worden und arbeite seitdem im Betreuungs-Café für Demenzkranke mit, um den pflegenden Angehörigen ein paar Stunden Zeit für sich zu ermöglichen.

Mit der Ehrenamtskarte NRW kann sie nun 86 Vergünstigungen zwischen fünf und fünfzig Prozent bis hin zu Freikarten bei vielen Einzelhändlern oder der Kulturstadt Leverkusen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus kann die Karte in allen teilnehmenden Kommunen eingesetzt werden. Landesweit bietet die Goldkarte viele Ermäßigungen in Museen, bei Konzerten und in Theatern.

Voraussetzung für eine Ehrenamtskarte ist, dass die Antragsteller mindestens fünf Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Woche in Leverkusen leisten, mindestens seit zwei Jahren für das Gemeinwohl tätig sind, die ehrenamtliche Arbeit ausschließlich für Dritte und ohne Aufwandsentschädigung erbracht wird. Ausgegeben wird die Karte von der Stadt. Sie ist zwei Jahre gültig.

Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler, die diese Voraussetzungen erfüllen, können die Ehrenamtskarte NRW bei der Stadt Leverkusen beantragen.

 

 


Pressemitteilung der Stadt Leverkusen

Ehrenamtlich tätig zu sein lohnt sich in Leverkusen besonders...

...denn die Arbeit für die Allgemeinheit zahlt sich jetzt auch buchstäblich aus.

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn hat gemeinsam mit Herrn Dr. Markus Warnke vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein - Westfalen am 27. Januar im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich die ersten Ehrenamtskarten übergeben. Insgesamt 65 Ehrenamtlern wurde damit für ihr Engagement gedankt. Sie sind unter anderem in den Bereichen Soziales, Sport, Jugendarbeit, Gesundheit, Brauchtumspflege, Integration, Senioren, Kinder, Kirche, Tierschutz, Umwelt, Kultur, Katastrophenschutz oder als Leihomas tätig.

Oberbürgermeister Buchhorn würdigte in seiner Rede die Ehrenamtler und die teilnehmenden Unternehmen. "Eine Stadt ist in erster Linie eine Gemeinschaft, die davon lebt, dass man sich füreinander interessiert oder zueinandergehörig fühlt. Jeder, der sich für diese Stadt einsetzt, trägt dazu bei". Der Leverkusener Oberbürgermeister weiter: "Ich werde mich in den nächsten Jahren für eine effektive Steuerung des vorhandenen Ehrenamts einsetzen und mithelfen, Konzepte zu entwickeln, die neue Zielgruppen erschließen. Ich bin sicher, es gibt noch mehr Potential in dieser Stadt, als wir wissen. Ein Stück weit ist das schon mit dieser Ehrenamtskarte gelungen. Denn ohne die vielen Leverkusener Unternehmen, die diese Karte durch geldwerte Leistungen fördern, gäbe es sie nicht".

Eindruecke von der Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Leverkusen  Eindruecke von der Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Leverkusen  Eindruecke von der Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Leverkusen

 

 


Das Ehrenamtsmaskottchen der Stadt Leverkusen: Kleiner gelber Teufel mit rotem Hemd und schwarzer Hose

Die Wirtschaftsförderung Leverkusen hat einen Sondernewsletter zur Leverkusener Ehrenamtskarte veröffentlicht:

Link zum Sondernewsletter zur Leverkusener Ehrenamtskarte


Hier können Sie den Newsletter der Stadt Leverkusen zur Einführung der Ehrenamtskarte herunterladen:

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