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Ein Jahr "Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" -
Minister Laschet: "6.000 Ausgezeichnete sind eine Erfolgsgeschichte"

Minister Armin Laschet

"Rund 6.000 Inhaberinnen und Inhaber der 'Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen' in 58 Städten, die landesweit fast 1.000 Vergünstigungen in Anspruch nehmen können - diese Zahlen stehen für den großen Erfolg des Projekts 'Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen'", sagte Minister Armin Laschet (Foto) am 29. Januar 2010 in Düsseldorf beim Empfang der Spitzen aus Städten, Gemeinden und Kreisen, die im vergangenen Jahr die "Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" eingeführt haben.

Minister Laschet: "Die Ehrenamtskarte ist ein Beispiel guter Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Kommunen und Kreisen. Mit der landesweiten Ehrenamtskarte sprechen die Landesregierung und Städte, Gemeinden und Kreise überdurchschnittlich engagierten Menschen ihren besonderen Dank für deren Einsatz fürs Gemeinwohl aus."

Minister Laschet würdigte den Pioniergeist der Verantwortlichen in den Kommunen und Kreisen, die als Erste die Chancen der "Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" als innovativem Instrument der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement erkannt haben. Wer sich ehrenamtlich und freiwillig engagiere, gebe reichlich: Zeit, Zuwendung und Kompetenzen. Dieser große Einsatz für das Gemeinwohl sei für die Gesellschaft unerlässlich, aber nicht selbstverständlich, und besonderes Engagement verdiene eine besondere Anerkennung, so Minister Laschet. Ehrenamtliches Engagement leiste einen wichtigen Beitrag für Lebensqualität, Integrationskraft und Zukunftsfähigkeit des Gemeinwesens.

Minister Laschet: "In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sollte nicht an Engagementförderung gespart werden - im Gegenteil. Denn Mittel zur Förderung des Ehrenamts rentieren sich immateriell und in handfesten Zahlen."

Inhaberinnen und Inhaber der "Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" können in öffentlichen und privaten Einrichtungen und Unternehmen in allen am Projekt teilnehmenden Orten Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Das können Museen, Bibliotheken, Theater, Schwimmbäder, Volkshochschulen und Parks genauso sein wie Einzelhändler, Apotheken, Kinos, Sportstätten oder Hotels. Sie räumen bei Vorlage der Karte Rabatte ein: Gratis-Eintritt, zwei Karten für den Preis von einer oder eine Ermäßigung. Ein Aufkleber am Eingang oder Kassenhäuschen zeigt, dass sie die "Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" unterstützen.

Eine "Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" kann erhalten, wer mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung nachweislich tätig ist.

Das Land hat den Rahmen für dieses Projekt geschaffen und unterstützt die Kommunen bei der Einführung der Ehrenamtskarte. Erste Karten wurden im November 2008 in Rheine und Gronau ausgegeben, weitere Orte stoßen kontinuierlich zum Projekt hinzu. Jede Kommune und jeder Kreis in Nordrhein-Westfalen kann sich an der "Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" beteiligen.

 

Impressionen vom Empfang "1 Jahr Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" in der Villa Horion, Düsseldorf

Alle Fotos © MGFFI
Fotografin:  Claudia Powierski

Minister Armin Laschet mit Gästen bei der Feier zu "1 Jahr Ehrenamtskarte"

Auf diesem Foto u.a.: LVR-Direktor Harry K. Voigtsberger (vordere Reihe 3.v.l.), Moderatorin Beate Kowollik (weißer Blazer), rechts daneben Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder (Rheine), Landrat Paul Breuer (Siegen-Wittgenstein), Minister Laschet, Landrat Friedel Heuwinkel (Lippe)

 

  Moderatorin Beate Kowollik
  Moderatorin Beate Kowollik führte durch die Feier
  Gesprächsrunde mit LVR-Direktor Harry K. Voigtsberger, Moderatorin Beate Kowollik, Landrat Paul Breuer, Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Landrat Friedel Heuwinkel
  Gesprächsrunde mit LVR-Direktor Harry K. Voigtsberger, Moderatorin Beate Kowollik, Landrat Paul Breuer, Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Landrat Friedel Heuwinkel (von links nach rechts)
 
  Gesprächsrunde mit Minister Armin Laschet, Gert Althans, Moderatorin Beate Kowollik, Peter Schreiner, Marlies Diedrich und Gerhard Hof
  Gesprächsrunde mit Minister Armin Laschet, Gert Althans, Moderatorin Beate Kowollik, Peter Schreiner, Marlies Diedrich und Gerhard Hof (von links nach rechts)
  Gesprächsrunde mit Engagierten und Minister Laschet
  Gesprächsrunde mit Engagierten und Minister Laschet
 
  >JugendJazzOrchester Nordrhein-Westfalen
  JugendJazzOrchester Nordrhein-Westfalen (von links nach rechts: Florian Walter, Niklas Walter, Felix Hoffmann, Johannes Maas)