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Ehrenamtskarten für fünf Mönchengladbacher Ehrenamtliche

Pressemitteilung von Freitag, 5. Dezember 2008 Stadt Mönchengladbach:

»Oberbürgermeister Norbert Bude überreichte Karten im Rahmen einer kleinen Feierstunde

In einer Feierstunde im Rathaus Abtei überreichte Oberbürgermeister Norbert Bude gestern Abend gemeinsam mit der Leiterin des Freiwilligenzentrums, Gaby Wienen, fünf Ehrenamtlerinnen die ersten Ehrenamtskarten. "Das ist eine gelungene Kombination. Genau einen Tag vor dem Internationalen Tag des Ehrenamtes können wir hier Premiere feiern und die ersten Ehrenamtskarten übergeben", freute sich Bude. Auch Gaby Wienen zeigte sich stolz, die ersten Karten zu übergeben und unterstrich noch einmal die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit. "Vor über einem Jahr haben wir mit dem Projekt begonnen und wissen, dass ohne ehrenamtliche Helfer das Leben heute in vielen Bereichen nicht mehr möglich wäre", meint Wienen.

Das Projekt "Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen" geht zurück auf eine Initiative des Landes und soll einen wesentlichen Beitrag zur öffentlichen Anerkennung des bürgerlichen Engagements leisten. Die Stadt Mönchengladbach ist eine von elf Kommunen, die zum Start des Projektes teilnehmen. Kooperationspartner bei der Umsetzung des Projektes in Mönchengladbach ist das Freiwilligenzentrum des Caritas-Verbandes. "Mit der Ehrenamtskarte möchten wir Dank, Anerkennung und Respekt für die von ihnen geleistete Arbeit zum Ausdruck bringen" so Bude weiter. Die Übergabe der ersten Ehrenamtskarten an die fünf Frauen erfolgte stellvertretend für alle Ehrenamtler, die in den nächsten Wochen ebenso eine Karte beantragen können.

Die Geehrten sind alle im Dienst verschiedener Wohlfahrtsverbände oder dem Stadtsportbund tätig. So besucht Simone Fischer (Caritas) mit ihren Therapiehunden die BewohnerInnen des Altenheimes Martinshof. Einen der Therapiehunde hat sie mitgebracht. "Niki", eine weiße Königspudeldame, sitzt in majestätischer Haltung neben ihr und lässt sich sogar ohne große Aufregung fotografieren. "Es ist ganz erstaunlich was die Hunde bei den Menschen für Empfindungen auslösen können" erklärt Simone Fischer mit einem stolzen Blick auf ihre Hündin. Inge Flesser ist seit zwölf Jahren bei der Diakonie und dort unter anderem in der Altenhilfe tätig. Hannlore Lachs arbeitet für den Paritätischen Wohlfahrtsverband in Mehrgenerationenhäusern und begleitet gemeinsame Frühstücke, Spielnachmittage oder Kaffeerunden. Christel Lutz ist seit 1981 beim SSV-Rheydt die "gute Seele". "Ich bin das "Mädchen für alles", sagt sie über sich selbst lachend. Man merkt, dass ihr die Arbeit Spaß macht. Felizitas Vosen arbeitet für die AWO und hilft unter anderem Migranten bei den kleineren Problemen im täglichen Alltag.

Alle haben sie etwas gemeinsam: Sie engagieren sich überdurchschnittlich in ihrem Ehrenamt. Das ist Voraussetzung für die Verleihung. So müssen sie mindestens fünf Wochenstunden und 250 Stunden im Jahr zwei Jahre am Ort für einen gemeinnützigen Verband ohne Entgelt tätig sein. Der Verein oder Verband muss die Arbeit bescheinigen. Inhaber der Ehrenamtskarte erwartet ein breites Angebot an Vergünstigungen, wie zum Beispiel 30 Prozent Ermäßigung auf Einzelkarten für die städtischen Hallenbäder, freier Eintritt zu Veranstaltungen der Volkshochschule und Musikschule sowie Vergünstigungen bei Konzerten, Stadtführungen und Museen. Da die Ehrenamtskarte landesweit gültig ist, erfahren die "Ehrenamtler" Vergünstigungen unter anderem auch in Schloss Moyland, im Nationalpark Eifel und auf der Landesgartenschau Rietburg. Weitere Landespartner sind Schloss Augustusburg, die Landeszentrale für politische Bildung, vier Literaturbüros und mehrere Landestheater.«

 

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