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Freiwilliges Engagement verzaubert

Mit mitreißenden Rhythmen, zauberhaften Darbietungen, bezaubernden Klängen und fröhlicher Stimmung feierten bei strahlendem Sommerwetter die Bergheimerinnen und Bergheimer am 12. Juli 2013 den Auftakt des diesjährigen City-Festes, der traditionell den freiwillig und ehrenamtlich Engagierten gewidmet ist.

„Zaubern müsste man können“, wünschen sich so manche freiwillig Engagierte angesichts der Anforderungen, die ihr Engagement ihnen abverlangt.
„Zaubern kann man lernen“, behauptete der magische Zauberer und Aktionskünstler Jacomo und führte das auch gleich vor; vier Ehrenamtskarten erschienen auf geheimnisvolle Weise.
„Engagement verzaubert“, erklären vier Engagierte, die, stellvertretend für viele andere, die Ehrenamtskarten aus der Hand der Bürgermeisterin Maria Pfordt erhielten.
„Lassen Sie sich verzaubern“, sagte Bürgermeisterin Maria Pfordt und eröffnete den diesjährigen Ehrenamtstag, mit dem die Kreisstadt Bergheim allen Engagierten „Danke“ sagte.

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Pressemitteilung der Stadt Bergheim:

Bürgermeisterin Maria Pfordt überreichte die ersten Ehrenamtskarten

Dank, Anerkennung und Würdigung des besonderen freiwilligen Engagements - das soll die Bergheimer Ehrenamtskarte sein. Im Juni 2009 wurde der Startschuss zu der Ehrenamtskarte gegeben. Seitdem sind zahlreiche Anträge für eine Ehreanamtskarte eingegangen, bis jetzt immerhin 80 an der Zahl. Und es werden immer mehr. Ganz unterschiedlich sind die Bereiche und die Aufgaben, die die Bergheimer Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich und mit großem Zeitaufwand übernehmen.

Das dokumentierten die Ehrenamtler, denen Bürgermeisterin Maria Pfordt (Foto unten: 2.v.r.) im Beisein des Beigeordneten Klaus-Hermann Roessler (l.) persönlich die ersten Ehrenamtkarten überreichte:

Frau Ute Harmuth  - vom Sozialpsychiatrischen Zentrum SPZ
Herr Frank Rainer Hildenbrand - vom Museum der Stadt Bergheim  e.V.
Herr Sebastian Förster  -  von der Arbeiterwohlfahrt
Herr Edgar Kamps  -  vom Eifelverein Ortsgemeinschaft Bergheim
Herr Hubert Kupper  - vom RSC Bergheim e.V. Rollstuhl Sport Club
Herr Christian Bedbur  - von der Kath. Pfarrgemeinde Bergheim
Herr Günter Klütsch  - Landschaftswärter für das Stadtgebiet Bergheim
Herr Steffen Rüttgers  - von der Sportgemeinschaft Ahe 1929 e.V.

"Die freiwillig Engagierten prägen das Bild von Bergheim in ganz besonderer und einzigartiger Weise. Sie bereichern das Leben in der Kreisstadt. Mehr noch: Ohne diesen Einsatz würden viele Bereiche unseres Gemeinwesens gar nicht funktionieren. Aber zum Einsatz für den Anderen gehört auch eine erlebte und erfahrene Anerkennungskultur, die spürbare Wertschätzung und der Dank der Bürgerinnen und Bürger", betonte Bürgermeisterin Maria Pfordt in der Pressekonferenz.

Deshalb hat die Kreisstadt Bergheim mit der Ehrenamtskarte einen weiteren Baustein geschaffen, um diese Anerkennungskultur zu schaffen und ein deutliches Zeichen des Dankes zu setzen. Die bisherigen Vergünstigungen der Bergheimer Ehrenamtskarte sollen weiter ausgebaut werden. Alle Unternehmen in Bergheim sind herzlich eingeladen, Partner der Ehrenamtskarte zu werden!

Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Bergheim


Pressemitteilung der Stadt Bergheim:

Das Ehrenamt hat viele Gesichter
Startschuss für die Ehrenamtskarte in Bergheim

Mit der Ehrenamtskarte sagt die Kreisstadt Bergheim Dankeschön für die vielen freiwillig Engagierten, die sich mit besonders hohem zeitlichen Umfang freiwillig und unentgeltlich in Bergheim für andere stark machen. Die Generationenstadt Bergheim widmet der Ehrenamtskarte in besonderer Weise den jugen Ehrenamtlichen, die durch den Erwerb der JuLaiKa bereits ein großes Engagement zeigen und viel Freizeit an andere Menschen spenden. So können Inhaber der JuLeiKa bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres die Ehrenamtskarte unbürokratisch erhalten.

Heute wird die Bürgermeisterin Maria Pfordt die Vereinbarung zwischen dem Land NRW und der Kreisstadt Bergheim unterzeichnen. Damit fällt der Startschuss für die Ehrenamtskarte in Bergheim. Als Zeugen geladen sind Vertreter von Dachverbänden, Vereinen, Initiativen, Kirchen, Glaubensgemeinschaften und gemeinnützigen Institutionen der Kreisstadt Bergheim. Kommen werden viele Engagierte und Interessierte aus allen erdenklichen Tätigkeitsbereichen. Und sie kommen alle zu Wort:

Der heutige Startschuss steht unter dem Motto "Das Ehrenamt hat viele Gesichter".

Hier erzählen Ehrenamtliche von ihrem freiwilligen Engagement. Verbände und Initiativen  werden zu ihrer Förderung bürgerschaftlichen Engagements interviewt.

Mittendrindrin und zwischendurch probiert der Improvisationskünstler Jacomo verschiedene Ehrenämter aus und inspiriert die Gäste dazu, gleich mit ihm Hand anzulegen. Rund um die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit zu Begegnung und Networking. Wandzeitungen vermitteln die wichtigsten Infos über die Ehrenamtskarte in Bergheim.

Ab sofort können sich freiwillig Engagierte um die Ehrenamtskarte bewerben.

Inhaber der Ehrenamtskarte können viele Vergünstigungen in Bergheim und allen teilnehmenden Kommunen nutzen. Die Kreisstadt Bergheim geht mit gutem Beispiel voran und startet mit lukrativen Vergünstigungen in ihren städtischen Institutionen.

Nun sind Unternehmer eingeladen, Partner der Ehrenamtskarte zu werden und weitere Angebote folgen zu lassen.

Interessierte finden alle Informationen und Formulare auf der Homepage der Kontaktstelle für freiwilliges Engagement und Selbsthilfe der Kreisstadt Bergheim www.bergheim.de Diese Seite ist in Aufbau begriffen. Es lohn sich also, die Kontaktstelle für freiwilliges Engagement und Selbsthilfe immer wieder online zu besuchen.

Einen hohen pragmatischen Nutzen hat die Website zur Ehrenamtskarte www.ehrensache.nrw.de Hier können Inhaber der Ehrenamtskarte alle Vergünstigungen in NRW nachschlagen.

Auch für Unternehmen und Verbände lohnt sich dieser Online-Besuch. Denn die Ehrenamtskarte ist auch ein interessantes Marketinginstrument. Als Partner derEhrenamtskarte können sie ihr Engagement für das Gemeinwohl zeigen. Mit ihren Vergünstigungen unterstreichen Unternehmen und Verbände ihre Wertschätzung des freiwilligen Engagements und übernehmen ein Stück der gemeinsamen Verantwortung für ein soziales und freundliches Miteinander in unserer Stadt.

 

Auskunft erteilt: Christiane Radecki, Kontaktstelle für freiwilliges Engagement und Selbsthilfe
Telefon: 02271-89-289
E-Mail: christiane.radecki@bergheim.de


Rede von Frau Bürgermeisterin Maria Pfordt anlässlich der Einführung der Ehrenamtskarte am 30. Juni 2009

Gruenpate Jaccomo(Jaccomo ist als Grünpate auf der Bühne und bemüht sich um die Pflege der Pflanzen, die dort zur Deko stehen)

Liebe freiwillig Engagierte, meine sehr geehrten Damen und Herren, freiwilliges Engagement hat viele Gesichter.

Damit sind zum einen, die vielfältigen Bereiche, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger engagieren, angesprochen.

Zum anderen heißt dies, Menschen aller Altersgruppen mit ihren individuellen ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen bringen sich ein.

Jedes Engagement hat ein unverwechselbares Gesicht, den einzelnen Bürger oder die einzelne Bürgerin.

Ein Gesicht sehen Sie gerade stellvertretend hier auf der Bühne.

Der Grünpate!
Jeder Bergheimer Bürger freut sich über Bäume, Wiesen und blühende Grünanlagen.

Oft wird jedoch vergessen, dass Anlage, Pflege und Unterhaltung von Grünanlagen sehr aufwändig sind.

Allein schaffen wir es als Stadt nicht, diese Arbeit zu schultern.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, unsere Grünpaten, helfen uns seit vielen Jahren, in unserem Zentrum und in unseren Orten "Blühende Landschaften" und ein attraktives Stadtbild zu erhalten. (270 Personen)

Die Arbeit unseres stellvertretenden Grünpaten ist getan. Geben wir ihm einen  großen Applaus mit auf den Weg!

(Jaccomo geht ab)

Rede zur Einführung der EhrenamtskarteMeine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freiwillig Engagierte, ich heiße Sie herzlich willkommen im Medio.

Ich freue mich, dass so viele gekommen sind.

Als heutigen Gast begrüße ich besonders den Vertreter des Ministeriums für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Dr. Stefan Warnke.

Er ist heute bei uns, um für das Land die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtkarte zu unterzeichnen.

Denn heute, meine Damen und Herren, fällt der Startschuss für die Ehrenamtskarte!

Warum wollen wir sie bei uns in Bergheim einführen?

Weil wir wissen, wie wichtig die freiwillig engagierten Bürgerinnen und Bürger für die Lebensqualität in unserer Kreisstadt Bergheim sind.

Ihnen allen möchten wir auch mit der Ehrenamtskarte Danke sagen und ein weiteres Stück Anerkennungskultur schaffen.

Ein lebendiges Gemeinwesen braucht freiwillig Engagierte

  • sie geben Impulse
  • sie stärken den Zusammenhalt
  • sie schaffen das Gefühl von Gemeinschaft
  • sie helfen dort, wo wir als Kommune an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit stoßen

Zuschauer bei der Rede zur Einführung der EhrenamtskarteIn allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, unterwegs, setzen sie sich mit ihrem ganz individuellen Wissen, ihrer Erfahrung und ihrer Persönlichkeit ehrenamtlich ein, im sozialen und karitativen Bereich, bei der freiwilligen Feuerwehr, in unseren Vereinen, Verbänden, Institutionen und in Projekten und und und.

Sie engagieren sich in der Regel nicht für Geld sondern oft für ein Schulterklopfen, für das Lächeln eines Menschen, für einen Händedruck oder für glänzende Kinderaugen.

Lassen Sie mich in diesem Zusammenhang einige Worte zu der gegenwärtig schwierigen Haushaltslage verlieren.

Sie zwingt uns Einsparungen vorzunehmen, die auch die Arbeit Ihres Engagements betreffen.

Sie sind sehr schmerzlich, da wir sehr wohl um die wertvolle und für unsere Stadt unverzichtbare Arbeit der vielen ehrenamtlich Aktiven wissen.

Doch können wir nur mit gemeinsamen Kräften die gegebene Situation meistern.

Ich bin froh, dass Sie, die ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürgern diesen Weg mitgehen, dass Sie uns durch ihren verstärkten Einsatz helfen, die Lebensqualität unserer Stadt zu erhalten und damit entscheidend dazu beitragen,  dass sich die Menschen bei uns in Bergheim wohl fühlen und gern hier leben.

Umso mehr freut es mich, dass wir heute mit der Unterstützung des gesamten Rates bei uns in Bergheim die Ehrenamtskarte und die damit verbundenen Vergünstigungen einführen können.

Die Ehrenamtskarte soll ein weiteres sichtbares Zeichen des Dankes und der Würdigung Ihres Engagements sein.

Heute ist der Satz eines bekannten Autors aktueller denn je:

"Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen sondern die Summe von Hingabe" Heute würden es etwas anders ausdrücken und sagen die Summe des Engagements für unser Gemeinwesen.

In diesem Sinne sage ich Ihnen allen noch einmal ein herzliches Danke für Ihr Engagement, für Ihr Geschenk an uns, die Bürgerschaft.


 

Hier finden Sie zwei links zur Einführung der Ehrenamtskarte in Bergheim: