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Verleihung der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt

Bürgermeister Peter Nebelo (Mitte mit EAK) überreichte Ehrenamtskarten an insgesamt 11 Ehrenamtliche, darunter auch die Trägerin der 400. Ehrenamtskarte, Veronika Kampshoff (rechts neben Peter Nebelo) - Fotos: Bruno Wansing, Stadt Bocholt
Bürgermeister Peter Nebelo (Mitte mit EAK) überreichte Ehrenamtskarten an insgesamt 11 Ehrenamtliche, darunter auch die Trägerin der 400. Ehrenamtskarte, Veronika Kampshoff (rechts neben Peter Nebelo) - Fotos: Bruno Wansing, Stadt Bocholt

Bürgermeister Peter Nebelo überreichte die 400. Ehrenamtskarte in Bocholt. Ausgezeichnet wurde damit Veronika Kampshoff, die beim Caritaverband Bocholt im Frauenhaus ehrenamtlich arbeitet. Insgesamt 19 neue Ehrenamtliche erhielten am 13. Juli 2017 die Ehrenamtskarte, 11 kamen zur feierlichen Verleihung in die Räume des Cartiasverbandes am Nordwall.

Thomas Niggemann vom Vorstand des Caritasverbandes begrüßte als Hausherr die geladenen Gäste und betonte, wie wichtig der Einsatz der Ehrenamtlichen auch bei ihm im Verband sei. "Wenn man bedenkt, dass statistisch jede vierte Frau einmal in ihrem Leben Opfer häuslicher Gewalt wird, kann ich nur den Ehrenamtlichen Respekt vor ihrem Mut zollen, sich in diesem Bereich zu engagieren." Insgesamt erhielten gleich vier ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Frauenhauses an diesem Tag eine Ehrenamtskarte.

"Stolze Zahl"

"Ich freue mich immer, wenn ich die Ehrenamtskarten an gemeinschaftlich engagierte Menschen überreichen kann und bin immer wieder erstaunt, aus welchen Alltagsstrukturen die Ehrenamtlichen kommen", betonte Bürgermeister Peter Nebelo in seiner Ansprache "Dabei wird mir immer wieder klar, dass das gesellschaftliche Leben in Bocholt ohne Ehrenamtliche nicht möglich ist." Gerne zitiere er die Statistik, die besage, dass Menschen die sich ehrenamtlich engagierten, länger leben als solche, die das nicht tun. "Heute ist ein besonderer Tag. Wir verleihen die 400. Ehrenamtskarte - das ist schon eine stolze Zahl", betonte Nebelo. Für die Stadtverwaltung und ihre Partner sei die Ehrenamtskarte eine "kleine Anerkennung für das große Engagement", das die Ehrenamtlichen für die Stadtgesellschaft leisteten.

Die Ehrenamtskarte erhalten:

  • Ute Gertz, Karina Hegering, Veronika Kampshoff, Elisabeth Tidden (Caritasverband Bocholt - Frauenhaus)
  • Marcel Bienert, Karina Imping, Christian Jansen, Lea Jansen, Thorsten Jansen, Hanna Kleinmann, Andreas Opladen, Christian Prast, Norina Schepers, Michael Tenbensel, Tobias Tenbensel (alle Pfadfinder St. Norbert)
  • Carina Küper (Malteser Hilfsdienst, Stadtverband Bocholt)
  • Susanne Dembon (Tierschutzverein Bocholt und Umgebung e.V.)
  • Alena Andert (Mouse Mobil)
  • Angelika Heidenreich (Engagiert in Bocholt - Spätzünder, Seniorenmagazin bocholt.de)

Weitere Informationen zur Übergabe der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt finden Sie hier: www.bocholt.de

Weitere Bilder von der Veranstaltung in Bocholt:

Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Duisburg Bilder von feierlichen Übergabe der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt Bilder von feierlichen Übergabe der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt Bilder Bilder von feierlichen Übergabe der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt Bilder von feierlichen Übergabe der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt Bilder von feierlichen Übergabe der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt Bilder von feierlichen Übergabe der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt Bilder von feierlichen Übergabe der 400. Ehrenamtskarte in Bocholt


Bürgermeister Peter Nebelo überreichte die 398. Ehrenamtskarte in Bocholt

Bürgermeister Nebelo übergibt weitere Ehrenamtskarten.

Für die fünf Bewohner/innen der Lebenshilfe e.V. in Bocholt war es eine Überraschung: Bürgermeister Peter Nebelo hat den jungen Menschen mit Behinderung am 21. März 2017 die Ehrenamtskarte NRW überreicht. Dies sei eine Premiere, berichtete Rainer Howestädt vom Fachbereich Soziales, Koordination Ehrenamt. Noch nie hätten Menschen mit Behinderung in Bocholt diese Auszeichnung erhalten. Bürgermeister Peter Nebelo dankte den Ehrenamtlichen in einer kurzen Ansprache. „Wenn die Ehrenamtlichen ihr Engagement einstellen würden, würden in Bocholt wichtige Angebote und Strukturen wegbrechen, die selbst mit viel Geld nicht wieder hergestellt werden könnten. Ich verspreche Ihnen, solange ich Bürgermeister in Bocholt bin, wird es keine Budget-Kürzungen für die freiwillige Aufgabe “Ehrenamtsförderung“ geben!“, so Bürgermeister Nebelo.

Bürgermeister Nebelo übergibt weitere Ehrenamtskarten.

Claudia Borkes, Stefanie Rappers, Petra Kuhne, David Höckel und Tanja Bunghard wohnen im ambulanten Wohnheim der Lebenshilfe und helfen dort seit rund dreieinhalb Jahren ehrenamtlich in der Küche und bei Veranstaltungen, berichtete Angelika Geßmann, die Vorsitzende der Lebenshilfe e.V. Seit Kurzem widmen sie sich zusätzlich einem neuen ehrenamtlichen Projekt im Quartier Feldmark/Bocholt-West: In vier Schulungen ließen sie sich zu „Spazierpaten“ ausbilden. Vergangenen Sonntag seien sie zum ersten Mal mit Senioren unterwegs gewesen, sagte Geßmann. „Und sie hatten richtig Spaß.“

Neben den Bewohnern der Lebenshilfe wurden auch neun weitere Engagierte aus Vereinen und sozialen Einrichtungen mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Zum ersten Mal gab es eine Anstecknadel dazu – „die Ehrenamtskarte in Miniaturformat“, sagte Rainer Howestädt.

Über 3.800 Vergünstigungen in ganz NRW stehen den Inhaberinnen und Inhabern der Ehrenamtskarte zur Verfügung, sagte Howestädt. In Bocholt seien seit der Einführung der Karte im Jahr 2013 insgesamt 398 vergeben worden.

Für ihre ehrenamtliche Arbeit wurden auch Ronny Langer (Bocholter Wassersportverein), Margret Ebert (Kindergarten Ratzeköpper), Maissa Dorn (Integrationsbüro Stadt Bocholt), Maria Zimmermann (Pfarramt St. Georg), Emad Armanious (Ewibo), Angelika Gerresheim (Grundschulverbund Diepenbrock), Rita Fiebig (Bocholter Tafel, AWO), Elisabeth Angenendt und Christa Jardon (Lebenshilfe), Marita Voß (Deutscher Kinderschutzbund), Peter Möllmann (Kirchengemeinde Liebfrauen) und Marion Müßener (Kindergarten Ratzeköpper) mit der Ehrenamtskarte NRW geehrt.

Weitere Informationen zur Übergabe der Ehrenamtskarten finden Sie im Presse-Service der Stadt Bocholt: www.presse-service.de


375. Ehrenamtskarte in Bocholt verliehen

Bürgermeister Nebelo übergibt die 375. Ehrenamtskarte.

Angela Spieker ist die Inhaberin der 375. Ehrenamtskarte der Stadt Bocholt. Am 10. Mai 2016 überreichte Bürgermeister Peter Nebelo der Mitarbeiterin des Katholischen Pfarramtes St. Georg im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Karte.

Sie gibt ehrenamtlich Deutschunterricht für Flüchtlinge. Außerdem Spieker zeichnete Bürgermeister Nebelo weitere 14 Bürgerinnen und Bürger für ihr freiwilliges Engagement aus:

  • Inge Bahr von der Katholischen Kirchengemeinde St. Josef
  • Tobias Bork von der Musikschule Bocholt
  • Klaus Brucksteg vom Bocholter Wassersportverein
  • Barbara van Dusseldorp, Petra Evers und Karin Raschig von der Begegnungsstätte St. Josef
  • Lothar Kunz vom Bezirksverband Bocholt-Borken der Kleingärtner e.V.
  • Elisabeth Lewitz vom Deutschen Roten Kreuz Borken
  • Daniel Kleinekampmann von der DJK SF 97/30 Lowick
  • Rudi Koppers vom MGV Sängerbund
  • Theo Mispelkamp vom Jeanette-Wolff-Seniorenzentrum
  • Dr. Helmut Schepers von der Bocholter Tafel e.V.
  • Martina Utzig und Sonja Schirdewan vom Tierschutzverein Bocholt

Musikschulleiterin Claudia Borgers begrüßte die Gäste im großen Saal der Musikschule: "Ich freue mich, dass wir auch einmal die Räume der Musikschule nutzen", sagte sie, "schließlich ist die Musikschule selber auch ein tolles Beispiel für ehrenamtliche Arbeit, vor allem wenn ich an die vielen Eltern denke, die sich einbringen."

"Eine Musikschule ist immer etwas ganz besonderes", betonte auch Bürgermeister Nebelo, "und in Bocholt zeigt sich die Verbundenheit, wenn man sich einmal anschaut, wie viel zusätzliche Arbeit unsere Musiklehrerinnen und -lehrer außerhalb ihrer normalen Arbeitszeit investieren." Bocholt ohne Musikschule sei für ihn nicht vorstellbar. "Glücklich und seelig die Stadt, die noch eine Musikschule hat", das habe ihm letztens noch ein Kollege mit auf den Weg gegeben, "und das kann ich nur bestätigen", so Peter Nebelo. 375 verliehene Ehrenamtskarten zeigten, welchen hohen Stellenwert das Ehrenamt in Bocholt habe, "die Ehrenamtskarte ist ein kleines Dankeschön an Sie für Ihre tolle Arbeit", sagte Bürgermeister Nebelo, "soll aber auch Ansporn sein, sich weiter zu engagieren."

Er sei ja nicht unbedingt immer ein Freund von Statistiken, aber eine gefalle ihm gut: "Statistiker haben herausgefunden, dass Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, tatsächlich im Durchschnitt älter werden", berichtete Bürgermeister Nebelo, "in diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin viel Spaß beim Ehrenamt und bedanke mich für Ihren Einsatz."

Foto und Text: Bruno Wansing, bocholt.de


Bürgermeister Peter Nebelo zeichnet acht Bürger/innen aus

Bürgermeister Nebelo übergibt die 350. Ehrenamtskarte an Karl-Ludwig Most.
Bürgermeister Nebelo übergibt die 350. Ehrenamtskarte an Karl-Ludwig Most..

Karl-Ludwig Most ist 77 Jahre alt und seit 45 Jahren Mitglied der KAB Ss Ewaldi. Seit 40 Jahren ist er dort ehrenamtlich tätig. Als Dank für sein bürgerschaftliches Engagement erhielt er am 3. September 2015 von Bürgermeister Peter Nebelo die Ehrenamtskarte der Stadt Bocholt persönlich verliehen. Es war die 350ste. Insgesamt erhielten weitere acht Bocholter Bürger/innen diese Anerkennung, vier von ihnen kamen zur kleinen Feierstunde ins Rathaus. "Ich möchte Danke sagen für ihre teilweise jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit", betonte Nebelo.

"Ohne das Ehrenamt gäbe es die Strukturen, wie wir sie heute in den Vereinen und Organisationen haben, nicht mehr." Ebenfalls mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet wurden Ludger Bohle, Jürgen Stöckert, Maria Tepaße und Britta Wiemeler, die beim Sportverein TuB Mussum Jugendarbeit leisten. Ralf Hörbelt und Ludger Ueffing engagieren sich wie Herr Most freiwillig bei der KAB Ss Ewaldi. Markus Gernemann ist für die DLRG Bocholt freiwillig im Einsatz. Insgesamt wurden in Bocholt bislang 353 Ehrenamtskarten verliehen. Die Stadt will dadurch das bürgerschaftliche Engagement stärken.

Weitere Informationen zur Übergabe der Ehrenamtskarten in Bocholt: www.bocholt.de


Ehrenamtskarte wurde 2 Jahre alt – Viele der im Februar 2013 ausgestellten Karten inzwischen „verlängert“

Dank an lokale Partner und Sponsoren

Zum Januar 2013 wurde in Bocholt die Ehrenamtskarte NRW eingeführt und im Februar 2013 wurden die ersten 93 Karten von Bürgermeister Peter Nebelo persönlich überreicht. Somit endete nun die Gültigkeitsdauer (2 Jahre) dieser ersten Karten. 68 Anträge auf erneute Ausstellung sind inzwischen bei der Stadt eingereicht worden. In allen Fällen konnten „neue“ Ehrenamtskarten, wieder zwei Jahre lang gültig, ausgehändigt werden.

„Mit der Ehrenamtskarte wollen wir unsere Anerkennung und Wertschätzung für ein besonders intensives ehrenamtliches Engagement zum Ausdruck bringen“, so Nebelo, „und das nun so viele Bocholter Bürgerinnen und Bürger ihre Ehrenamtskarte verlängern wollten, ist ein schönes Zeichen dafür, dass diese „Danke“-Geste auch als solche erkannt und angenommen wurde.“

Persönliche Überreichung durch den Bürgermeister – Viele lokale Partner und Sponsoren
In den ersten zwei Jahren wurden insgesamt 341 Ehrenamtskarten ausgestellt und –die meisten davon- im Rahmen vieler kleiner Empfänge von Nebelo persönlich überreicht.

Neben dieser persönlichen Form der Überreichung durch den Bürgermeister, zeichnet sich die mit der Ehrenamtskarte verbundene besondere Wertschätzung in Bocholt vor allem durch die sehr große Unterstützung durch lokale Partner und Sponsoren aus, die jeweils eine Vergünstigung, ein spezielles Angebot zur Ehrenamtskarte beisteuern.

„Aus Privatwirtschaft, Kultur, Vereinen und Institutionen beteiligen sich in Bocholt 28 Sponsoren an der Ehrenamtskarte. Das ist bemerkenswert und zeigt die breite Anerkennung für freiwilliges, ehrenamtliches Engagement“, sagt Rainer Howestädt, Ehrenamtskoordinator der Stadt, „und dadurch wird die Ehrenamtskarte ein großes und spürbares „Danke“ von ganz Bocholt.“

Zahlen, Daten, Fakten
Die meisten Besitzer der Ehrenamtskarte engagieren sich im sozialen Bereich (93), gefolgt von „Sport“ (65), „Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz“ (45) „Kirche“ (39), „Jugendarbeit“ (31), „Kindergarten/Schule“ (23) und „Tierschutz“ (21). Dazu kommen Engagements z.B. in den Bereichen Freizeit, Völkerverständigung, Kultur, Gesundheit und Justiz.

Allein die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte (184 Männer und 157 Frauen) leisten in Bocholt wöchentlich 2.413 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Das entspricht 125.476 Stunden freiwilliges und unentgeltliches Engagement für das Gemeinwohl im Jahr.

Der Altersdurchschnitt liegt bei 51 Jahren. Gerade in den Bereichen „Tierschutz“ und „Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz“ engagieren sich sehr viele junge Menschen.

2016 wieder ein „Danke-Schön“- Fest für alle Ehrenamtler
„An die Ehrenamtskarte sind –landesweit verbindlich- besondere Voraussetzungen geknüpft“, erklärt Nebelo, „daher können wir leider mit der Ehrenamtskarte nicht allen Bocholter Bürgerinnen und Bürgern, die sich so zahlreich ehrenamtlich engagieren, unsere Wertschätzung entgegen bringen. Jedes ehrenamtliche Engagement, gleich in welchem Umfang, ist aber für unsere Gesellschaft und unsere Stadt von unschätzbarer Bedeutung. Wir wollen daher im kommenden Jahr erneut für alle Bürger unserer Stadt, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich engagieren, wieder eine kleine „Danke-Schön“-Veranstaltung ausrichten, wie wir das auch im Sommer 2013 mit dem „Grillfest für das Ehrenamt“ getan haben. Wir werden uns dafür noch etwas Nettes überlegen.“

Mehr zum Thema Ehrenamtskarte in Bocholt: www.bocholt.de

Hier finden Sie den Presseartikel zur Ehrenamtskarte in Bocholt:
Presseartikel zur Ehrenamtsakrte in Bocholt aus dem BBV vom 19.03.2015 (pdf)


Sarah Beiwinkel erhält 300. Bocholter Ehrenamtskarte

Bürgermeister Nebelo übergibt Sarah Beiwinkel die 300. Ehrenamtskarte.
Bürgermeister Nebelo übergibt Sarah Beiwinkel die 300. Ehrenamtskarte.

Die Freude war groß: In den Räumen der Stadtbibliothek Bocholt - neuester Sponsor der Bocholter Ehrenamtskarte - wurde am 25. März Sarah Beiwinkel von Bürgermeister Peter Nebelo mit der 300. Ehrenamtskarte der Stadt Bocholt überrascht.

„Ich freue mich sehr, dass ich heute Abend einer Mitarbeiterin diese besondere Ehrenamtskarte überreichen kann. Denn Frau Beiwinkel arbeitet für die Stadt Bocholt hier in der Stadtbibliothek“, klärte Nebelo die weiteren 15 Ehrengäste auf, die ebenso wie Beiwinkel mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet wurden.

Sarah Beiwinkel, 21, ist ehrenamtlich mit bis zu wöchentlich acht Stunden für die Stadtgarde Bocholt 1972 tätig. Sie choreographiert und trainiert Gruppen mit bis zu 20 Personen im Alter von 7 bis 23 Jahren im Twirling- und Majorettensport. „Es ist ein schönes Gefühl, dass unsere ehrenamtliche Arbeit – auch in diesem sportlichen Bereich - mit der Ehrenamtskarte der Stadt Bocholt auf diese Weise gewürdigt wird“, sagte Beiwinkel nach der Ehrung durch ihren "Chef" Nebelo. Danach gefragt, was für sie den besonderen Reiz an ihrer Tätigkeit ausmache, fiel ihr die Antwort nicht schwer: „Es ist toll, wenn ich andere Menschen für diesen Sport motivieren kann. Und wenn ich dann sehe, dass ich damit die gleiche Freude vermitteln kann, die auch mir dieser Sport gibt, ist das ein echtes Glücksgefühl.“

16 Bürgerinnen und Bürger wurden für ihr Engagement geehrt.
16 Bürgerinnen und Bürger wurden für ihr Engagement geehrt.

Weiterhin wurden geehrt: Gudrun Vöing (Deutscher Kinderschutzbund), Monika Fasselt (SKF BeLa), Marcel Uebbing (THW Bocholt), Johannes Böing (KAB St. Bernhard), Birgit Altintop (KAB Ss. Ewaldi Bocholt), Frida Felix, Rudolf Hartjes (beide DRK Stadtverband Bocholt), Lena Krone, Christine Krone (beide Stadtgarde Bocholt 1972), Hannah Brands, Nikolas Niemann, Hella Schult (alle Dt. Pfadfinderschaft St. Georg), Jürgen Küsters (Verein Leben im Alter), Theresia-Maria Meiners-Henkel (Kirchengemeinde St. Josef), Simon Wienand (Bocholter Bogenschützen).

In seiner Begrüßungsansprache zeigte Bürgermeister Nebelo sich überrascht, wie viele junge Menschen sich unter Geehrten befanden: „Wenn ich mir Sie so ansehe, dann mache ich mir um das Ehrenamt in Bocholt keine Sorgen. Es ist ein gutes Zeichen, wenn so viele junge Menschen sich ehrenamtlich engagieren.“ Wohl auch aus diesem Grund konnte Nebelo bereits gut ein Jahr nach ihrer Einführung schon die insgesamt 316. Ehrenamtskarte an diesem Abend übereichen.

Im Anschluss stießen die Geehrten mit einem Glas Sekt an. Dabei nutzten sie die Gelegenheit, mit Bürgermeister Nebelo, Fachbereichsleiter Jürgen Beese, Ehrenamts-Koordinator Rainer Howestädt und Geschäftsbereichsleiterin Jutta Ehlting über das Thema Ehrenamt in Bocholt zu plaudern.

Weitere Informationen zur Übergabe der 300. Ehrenamtskarte finden Sie auf der Internetseite der Stadt Bocholt: www.bocholt.de


Überreichung der 250. Ehrenamtskarte in der Stadt Bocholt

Erster Stadtrat Thomas Waschki (links) mit Inhaber/innen der Ehrenamtskarte - Fotos: Bruno Wansing
Erster Stadtrat Thomas Waschki (links) mit Inhaber/innen der Ehrenamtskarte

Neben Herrn Klaus-Peter Jessel, dem die 250. Karte überreicht wurde, erhielten am 14. Oktober 2013 weitere 21 ehrenamtlich Tätige die Ehrenamtskarte aus den Händen des Ersten Stadtrats Thomas Waschki überreicht. Jutta Ehlting vom Seniorenbüro begrüßte die Gäste in den Räumen der Feuerwache an der Dingdener Straße.

"Die Wertschätzungskultur für das Ehrenamt zeigt sich unter anderem darin", so Ehlting, "dass wir heute die 250. Ehrenamtskarte verleihen.“ Rainer Howestädt, Ehrenamtskoordinator der Stadt, stellte die verschiedenen Vergünstigungen vor, "insgesamt sind es rund 2.900 Vergünstigungen in ganz NRW und 187 Kommunen haben die Ehrenamtskarte bereits eingeführt", berichtete Howestädt. "Es ist ein kleines aber kräftiges Dankeschön für ihren tollen Einsatz."

Klaus-Peter Jessel (links) ist der Inhaber der 250. Ehrenamtskarte der Stadt. - Fotos: Bruno Wansing
Klaus-Peter Jessel (links) ist der Inhaber der 250. Ehrenamtskarte der Stadt.
Fotos: Bruno Wansing

Thomas Waschki, Erster Stadtrat und Vertreter von Bürgermeister Peter Nebelo, betonte, dass vor allem das, was hinter der Ehrenamtskarte stehe, wichtig sei. "Die Vielzahl an verliehenen Ehrenamtskarten ist ein gutes Zeichen für unsere Stadt", so Waschki, "sie zeigt, wie groß das Engagement der Bocholterinnen und Bocholter ist."

Ehrenamt sei heute wichtiger denn je. Gäbe es zum Beispiel die freiwillige Feuerwehr mit ihren vielen Helferinnen und Helfern nicht, müsse die Anzahl der hauptamtlichen Feuerwehrkräfte sicherlich verdoppelt werden. "Die Gesellschaft ist auf das Ehrenamt angewiesen", betonte Waschki weiter, "und ich kann sie nur auffordern, machen sie weiter."

Eine Bildergalerie zur Veranstaltung finden Sie auf der Internetseite der Stadt Bocholt: www.bocholt.de


Grillfest für Ehrenamtliche in Bocholt

Bürgermeister Peter Nebelo überreichte die 200. Ehrenamtskarte NRW an Mareen Schapdick (DLRG OV Bocholt)
Bürgermeister Peter Nebelo überreichte die 200. Ehrenamtskarte NRW an Mareen Schapdick (DLRG OV Bocholt).
Foto: Ulrich Hembrock

Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Vertreter aus der Politik und der Verwaltungsvorstand gaben am 5. Juli 2013 alles, um den Ehrenamtlichen der Stadt Bocholt einen schönen Nachmittag und Abend zu bereiten. "Wir wollen heute Danke sagen und das nicht nur mit warmen Worten oder einer Urkunde, sondern heute bedienen wir mal Sie", verkündete Bürgermeister Peter Nebelo in seiner Ansprache.

Über 600 Gäste hatten sich eingefunden und wurden von über 50 "Service-Kräften" aus dem Rathaus an diesem Tag ehrenamtlich tätig empfangen. Alle Helfer haben durch ihren Einsatz dazu beigetragen, dass den Gästen ein schöner Tag bereitet werden konnte.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch weitere 50 Ehrenamtskarten an ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bocholt durch Bürgermeister Peter Nebelo überreicht. "Das hier und heute ist eine echte Würdigung des Ehrenamtes und eine wunderbare Geste des Dankes und der Anerkennung“, so der einhellige Kommentar der Gäste.

Weitere Informationen und Fotos zum Grillfest für Ehrenamtliche finden Sie auf der Internetseite der Stadt Bocholt: www.bocholt.de

Servicekräfte des Rathauses bedankten sich mit einem Grillfest bei den Engagierten.
Die "Servicekräfte" des Rathauses bedanken sich mit einem Grillfest bei den Engagierten. Foto: Ulrich Hembrock
Ausgezeichnete Engagierte in Bocholt
Foto: Ulrich Hembrock



Überreichung der 100. Karte in Bocholt

Bürgermeister Peter Nebelo (rechts) überreichte Maximilian Wiesmann die 100. Bocholter Ehrenamtskarte Foto: Bruno Wansing, Stadt Bocholt
Bürgermeister Peter Nebelo (rechts) überreichte Maximilian Wiesmann die 100. Bocholter Ehrenamtskarte
Foto: Bruno Wansing, Stadt Bocholt

Maximilian Wiesmann (25) ist seit dem 10. April 2013 Inhaber der 100. Bocholter Ehrenamtskarte. Der Kurat, Kindermitbestimmungsbe- auftragter und stv. Stammesvorsitzender der Pfadfinder St. Josef in Bocholt erhielt die Karte aus den Händen von Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo.

"Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht, dass wir die 100. Karte überreichen können, so Bürgermeister Nebelo. "Und es wird weitere Ehrenamtskartenträger geben. Wir haben insgesamt jetzt 163 Anträge bekommen", berichtet Rainer Howestädt vom Fachbereich Soziales, der das gesamte Thema Ehrenamt betreut.

Wiesmann, der in Nijmwegen als Doktorand im Bereich der medizinischen Biologie im Rahmen der Alzheimerforschung tätig ist, ist seit über 20 Jahren bei den Pfadfindern aktiv. Er betreut nicht nur Jugendgruppen, sondern nimmt auch an Vorstandssitzungen teil und er hält als Kurat auch die Verbindung zur katholischen Kirche. "Ich finde es beeindruckend", lobte Bürgermeister Nebelo Wiesmanns Engagement, "dass Sie trotz alledem noch Zeit fürs Ehrenamt finden." Ohne Ehrenamt sähe es in Bocholt aber auch in Deutschland schon traurig aus, "die Ehrenamtskarte ist ein sichtbares Zeichen des Dankes Aller für Ihr Tun."

Maximilian Wiesmann ist trotz des aufwändigen Studiums in Nijmwegen, jeden Tag ist er zwei Stunden im Auto unterwegs, weiter bei den Pfadfindern aktiv. "Ich möchte einfach das zurückgeben, was ich von meinen Gruppenleitern und Pfadfindern mit auf den Weg bekommen habe", führte Wiesmann aus. „Ich habe nicht nur viele Freunde gewonnen, auf die ich mich auch heute noch blind verlassen würde. Ich habe auch gelernt, mit schwierigen Phasen im Leben fertig zu werden."

Beim Antrag für die Ehrenamtskarte, sei er das "Versuchskaninchen" gewesen. „Wir wollten einfach die Pfadfinder auch durch eine solche Aktion weiter im Gespräch halten, wollten zeigen, dass auch junge Menschen ehrenamtlich aktiv sind. Die Karte ist eine tolle Wertschätzung für die Arbeit aller Ehrenamtlichen“, so Wiesmann.


Überreichung von weiteren Ehrenamtskarten in Bocholt

Bürgermeister Peter Nebelo übergibt Ehrenamtskarten. Foto: Bruno Wansing
Foto: Bruno Wansing

"And the oscar goes to...", schlug Jutta Ehlting von Fachbereich Soziales in ihrer Anmoderation zwinkernd einen Bogen zur "kleinen Konkurrenzveranstaltung“ nach Hollywood, als am 21.02.2013 in der Casino Gesellschaft Bocholt Bürgermeister Peter Nebelo über 60 ehrenamtliche Tätige mit der Bocholter Ehrenamtskarte auszeichnete und damit eine „besonders herausragende ehrenamtliche Leistung“ würdigte. „Eine der Voraussetzung für den Erhalt der Ehrenamtskarte ist ja ein wöchentliches Engagement von mindestens 5 Stunden. Das ist schon ganz schön viel!“, so Peter Nebelo, „Wir haben mal ausgerechnet welchen Stundenumfang die heute hier Anwesenden im Durchschnitt machen. Es wird Sie nicht wundern, dass man dabei locker auf über 8 Stunden kommt.“

98 Ehrenamtskarten insgesamt wurden heute entweder überreicht oder zeitgleich zugesandt. „Heute morgen ging der 99. Bewerbungsbogen ein.", so Peter Nebelo, "ich denke, dass wir die 100. Ehrenamtskarte somit bald vergeben werden können."

Zuvor hatte Rainer Howestädt, zuständiger Mitarbeiter für die Ehrenamtskarte, die Ehrenamtskarte und die damit verbundenen Vergünstigungen kurz vorgestellt. „Nach einigen intensiven Monaten der Vorbereitung und vielen Gesprächen und Veranstaltungen mit Institutionen, Vereinen, Partnern und Sponsoren der Ehrenamtskarte freut es mich, nun heute endlich diejenigen kennen zu lernen, um die es bei all diesen Gesprächen immer gegangen ist“, so Howestädt.

Nicht alle Ehrenamtler konnten der Einladung folgen, dennoch gab es einen würdigen Rahmen und man blickte in strahlende Gesichter. Geburtstagskind Heinz Lammers von "mouse mobil" zum Beispiel ließ es sich auch an seinem Ehrentag nicht nehmen, die Ehrenamtskarte höchstpersönlich aus den Händen des Bürgermeisters in Empfang zu nehmen. Musikalisch erstklassig begleitet wurde die Veranstaltung von Henning Neidhard am Flügel. Bei einem Gläschen Sekt oder O-Saft und einer kleinen Stärkung in Form von Canapes bot sich dann im Anschluss an die Überreichung der Ehrenamtskarten die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre etwas näher kennen zu lernen und viele nutzten die Gelegenheit, Ihre Erfahrungen im Ehrenamt untereinander auszutauschen.

„Der Empfang heute hier ist eine tolle Geste. Es ist schön, in diesem Rahmen das „Danke Schön“ in Form der Ehrenamtskarte entgegen nehmen zu können“ war die einhellige Meinung der Anwesenden über die gelungene Veranstaltung. „Wir gehen jetzt erst einmal ein Eis essen!“ verabschiedete sich lachend eine kleine Truppe in Anspielung auf eines der Sponsoren-Angebote.

Hier finden Sie ein Video zur Veranstaltung:
Übergabe der Ehrenamtskarte in Bocholt

Ausserdem finden Sie hier eine Bildergalerie zur Veranstaltung:
www.bocholt.de


Überreichung der ersten Ehrenamtskarte an Anneliese Eißing in Bocholt

Bürgermeister Peter Nebelo übergibt Anneliese Eißing die Ehrenamtskarte.
Bürgermeister Peter Nebelo übergibt Anneliese Eißing die erste Ehrenamtskarte.

Lang anhaltenden Beifall erhielt Anneliese Eißing, als ihr am 13. Januar 2013 auf dem Neujahrsempfang vom Bürgermeister der Stadt Bocholt, Peter Nebelo, vor über 200 Gästen im Historischen Rathaus die erste in Bocholt ausgegebene Ehrenamtskarte symbolisch überreicht wurde. Anneliese Eißing ist seit über zehn Jahren in der Seniorenarbeit bei der Caritas mit hohem Einsatz ehrenamtlich und ohne finanziellen Ausgleich tätig. Diesen Einsatz würdigte Bürgermeister Nebelo zum Ende seiner Neujahrsansprache und überreichte Eißing neben der Karte zudem einen kleinen Blumenstrauß.

Bereits zu Beginn seiner Rede hatte Bürgermeister Nebelo ausführlich die "besondere Bedeutung des Ehrenamtes in Bocholt" gewürdigt. "Wer sich ehrenamtlich engagiert, verdient die Anerkennung und den Respekt von uns allen", erklärte er. Daher sei es ihm eine "besondere Freude", nun die allererste in Bocholt ausgegebene Ehrenamtskarte überreichen zu können. Verschiedene Vorschläge waren im Vorfeld seitens der örtlichen Träger eingegangen. Der Losentscheid fiel auf Eißing, die sich bedankte mit den Worten: "Ich nehme diese Ehrenamtskarte stellvertretend für alle, die ehrenamtlich tätig sind, in Empfang." Im Anschluss an die Überreichung der Karte erhielt Frau Eißing zudem einen Gutschein des Inselbades Bahia, stellvertretend für alle bislang bereits gefundenen Partner der Karte.

Presseartikel zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarte in Bocholt:

Presseartikel - Anneliese Eißing erhält die Ehrenamtskarte


Lohn für Engagement: Bocholt führt die Ehrenamtskarte NRW ein

Bürgermeister Peter Nebelo und Andrea Hankeln vom Land NRW unterzeichnen die Vereinbarung.
Bürgermeister Peter Nebelo und Andrea Hankeln vom Land NRW unterzeichnen die Vereinbarung. Foto: Sven Betz

Die Ehrenamtskarte NRW wird in der Stadt Bocholt ab dem 2. Januar 2013 eingeführt. Bürgermeister Peter Nebelo und Andrea Hankeln, Leiterin des Referates Bürgerschaftliches Engagement im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen unterzeichneten am 29. November 2012 die entsprechende Vereinbarung. Der Bocholter Stadtrat hatte zuvor die Einführung der Ehrenamtskarte beschlossen. "Menschen, die sich freiwillig ehrenamtlich für andere engagieren, tun sehr viel für das Gemeinwohl Bocholts", so Bürgermeister Peter Nebelo. "Bocholt will diesen Menschen künftig mit der Ehrenamtskarte eine besondere Wertschätzung zum Ausdruck bringen." Die Stadt Bocholt ist die 167. Kommune in NRW, die sich an diesem landesweiten Projekt beteiligt.

Mit der Ehrenamtskarte wollen Land und die beteiligten Kommunen ihre Wertschätzung gegenüber den Menschen ausdrücken, die sich überdurchschnittlich für das Gemeinwohl engagieren. Beantragen können die Karte Personen, die sich seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich stark engagieren. Diese Tätigkeit muss dabei durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr ausgeübt werden.

Pressemeldung der Stadt Bocholt zur Unterzeichnung der Vereinbarung: www.presse-service.de.
Pressemeldung zur Unterzeichnung der Vereinbarung im BBV.
Weitere Infos unter www.bocholt.de.

Presseartikel zur Unterzeichnung der Vereinbarung in Bocholt aus dem Bocholter-Borkener Volksblatt vom 30.11.2012 :

Artikel zur Unterzeichnung der Vereinbarung in Bocholt