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Ehrenamtliches Engagement zahlt sich aus

Bürgermeister Schrewe (links) und die neuen Karteninhaber (Foto: Sartorius)
Bürgermeister Schrewe (links) und die neuen Karteninhaber
(Foto: Sartorius)

Am 3. Juni 2013 verlieh Bürgermeister Franz Schrewe in Brilon zum zweiten Mal in einer kleinen Feierstunde im Rathaus die Ehrenamtskarte NRW an ehrenamtlich Engagierte im Raum Brilon. Nach bereits 25 ausgestellten Karten im Dezember letzten Jahres nutzten 21 weitere Engagierte die Chance und beantragten eine Ehrenamtskarte. Dreizehn Mitglieder des DLRG, sieben Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde und ein Mitglied des SV Thülen sind nun ebenfalls im Besitz der „Ehrenamtskarte NRW“. Als Zeichen der Würdigung und Anerkennung dieser Arbeit ist die Ehrenamtskarte für diejenigen gedacht, die sich einen beachtlichen Teil ihrer Zeit ehrenamtlich für die Bürgerschaft einsetzen. „Die Verleihung der Ehrenamtskarte soll sich fortsetzen. Es ist anerkennenswert, dass sich so viele Personen einsetzen“, so Bürgermeister Schrewe.

Hier können Sie die Pressemeldungen zur Übergabe der Ehrenamtskarten in Brilon als pdf herunterladen:



Übergabe der Ehrenamtskarte NRW in Brilon

Die Ehrenamtskarte wurde erstmals in Brilon verliehen.

Ehrenamtliches Engagement wird in Brilon groß geschrieben – das wurde am 05.12.2012, dem „Tag des Ehrenamtes“, besonders deutlich. Im Bürgersaal des Rathauses Brilon händigte Bürgermeister Franz Schrewe die neu eingeführte „Ehrenamtskarte NRW“, die von der CDU-Fraktion beantragt wurde und rege Begeisterung fand, an eine Reihe von engagierten Ehrenamtstätigen aus. 17 der 25 beantragten Ehrenamtskarten wurden innerhalb einer kleinen Feierstunde übergeben. Wer verhindert war bekam seine Karte selbstverständlich zugeschickt. Unter den ehrenamtlich Tätigen sind Vertreter des THW′s (Technisches Hilfswerk), der Feuerwehr, der evangelischen Kirche, des SV-Brilon oder des Caritasverbundes, um nur einige Träger zu nennen. Die Ehrenamtskarte ist als Anerkennung für all diejenigen gedacht, die sich einen bemerkenswertem Teil ihrer Zeit ehrenamtlich für die Bürgerschaft einsetzen und so zum Gemeinwohl beitragen.

Verbunden mit der Wertschätzung für den ehrenamtlichen Einsatz in Brilon, erfüllt die Ehrenamtskarte gleichzeitig einen ausgesprochen vorteilhaften Zweck. Besitzer dieser Karte können Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen nutzen, zu denen in Brilon beispielsweise 10% Rabatt auf den Einkauf im „Kinderladen“, bei „DressUp“ , auf alle frei verkäuflichen Artikel in der „Hirschapotheke“ oder auch Rabatte bei „Mc Donalds“ zählen. Außerdem gibt es Ermäßigungen im Waldfreibad Gudenhagen oder freien Eintritt im „Haus Hövener“ und beim „Candlelight-Schwimmen“ im Briloner Hallenbad. Die Ehrenamtskarte ist in ganz NRW gültig, sodass Vergünstigungen auch in anderen teilnehmenden Städten in NRW möglich sind.

Um die Ehrenamtskarte beantragen zu können, müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zu diesen zählt zum einen, dass die Tätigkeit mindestens 5 Stunden in der Woche oder mindestens 250 Stunden im Jahr ausgeführt werden muss. Außerdem muss das Engagement seit mindestens 2 Jahren bei einem oder mehreren Vereinen, sozialen Einrichtungen oder freien Vereinigungen getätigt werden. Hinzu kommt, dass die Tätigkeit nicht vergütet wird und innerhalb Brilons ausgeführt werden muss. Es ist jedoch nicht von Bedeutung ob der Wohnsitz des Ehrenamtstätigen in Brilon ist. Beantragt werden kann die Ehrenamtskarte jederzeit im Briloner Rathaus. Weitere Infos zur Ehrenamtskarte auf www.ehrensache.nrw.de.

Presseartikel zur Übergabe der Ehrenamtskarten in Brilon:

Hier können Sie die Artikel als pdf herunterladen:



Brilon ist in bester Gesellschaft.

Den Vertrag zwischen dem NRW-Familienministerium und der Stadt in Sachen Ehrenamtskarte haben Referatsleiterin Andrea Hankeln (l.) und Bürgermeister Franz Schrewe unterzeichnet.
Den Vertrag zwischen dem NRW-Familienministerium und der Stadt in Sachen Ehrenamtskarte haben Referatsleiterin Andrea Hankeln (l.) und Bürgermeister Franz Schrewe unterzeichnet.

Die Stadt Brilon ist die 153. Kommune, die die NRW-Ehrenamtskarte einführt. Am 14. März 2012 wurde der Vertrag zwischen der Stadt Brilon und dem Land Nordrhein-Westfalen unterzeichnet.

Eine Ehrenamtskarte der Stadt gibt es schon. „Die ist vornehmlich für junge Leute gedacht, die damit bei einer Bewerbung dokumentieren können, dass sie sich für andere engagieren“, sagte Bürgermeister Franz Schrewe. Doch die neue Karte - sie erinnert ein wenig an eine Kreditkarte in Gold - kann mehr. Für den Besitzer hat sie einen tatsächlichen Mehrwert und beschert ihm z.B. Nachlässe in Museen, Theatern, Schwimmbädern oder im Handel. In anderen Städten kommen z.B. Fahrschulen ihren Kunden finanziell entgegen; manche Werkstätten gewähren Rabatte auf Reparaturleistungen.

Wer die Karte verliehen bekommt, kann diesen Mehrwert in allen 153 Städten in Anspruch nehmen, also nicht nur in Brilon. Voraussetzung: Er oder Sie muss sich mindestens fünf Stunden pro Woche oder aufs Jahr gerechnet 250 Stunden ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung engagieren. Anträge können von den Ehrenamtlichen selbst gestellt werden. Vereine oder Ortsvorsteher können mögliche Kandidaten vorschlagen.

„Über 15.000 dieser Ehrenamtskarten wurden seit 2008 ausgegeben und es werden rund 2.200 Vergünstigungen angeboten“, sagte Andrea Hankeln. Sie ist Referatsleiterin für bürgerschaftliches und für gesellschaftliches Engagement von Unternehmen im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in Düsseldorf. Sie sieht in der Karte allerdings kein Medium für Schnäppchenjäger. Im Schnitt werde sie von seinen Besitzern lediglich ein- bis zweimal im Monat eingesetzt. „Sie ist vielmehr ein Instrument der Anerkennung. Den Menschen soll das Gefühl vermittelt werden, dass ihr ehrenamtlicher Einsatz gewürdigt wird. Wir wollen einen gedanklichen Prozess anstoßen, mehr über das Ehrenamt und seine Bedeutung nachzudenken. Die Karte soll eine Lücke in der Anerkennungsstruktur schließen.“

Presseartikel zur Einführung der Ehrenamtskarte in Brilon:

Hier können Sie die Artikel als pdf herunterladen: