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Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Engelskirchen

Bürgermeister Dr. Karthaus überreichte den ehrenamtlich Tätigen Ramona Alberts, Ferdinand Runge, Ingrid Krapoth und Margret Otto die Ehrenamtskarte (v.l.n.r.)
Bürgermeister Dr. Karthaus überreichte den ehrenamtlich Tätigen Ramona Alberts, Ferdinand Runge, Ingrid Krapoth und Margret Otto die Ehrenamtskarte (v.l.n.r.)

In der Sitzung des Gemeinderates am 12. Juli 2017 würdigte Bürgermeister Dr. Gero Karthaus das freiwillige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Engelskirchen durch die Aushändigung der ersten Ehrenamtskarten.

Es handelte sich dabei um die Anerkennung der ersten von vielen Personen, die sich um das Gemeinwohl in Engelskirchen kümmern und zu einem gewinnbringenden Zusammenleben beitragen. "Ehrenamtliches, freiwilliges Engagement ist unentgeltlich, umso wichtiger ist daher die Anerkennung des für die Gesellschaft geleisteten Beitrags", so Bürgermeister Dr. Karthaus bei der Überreichung der Urkunden.

Seit dem Frühjahr 2017 beteiligt sich die Gemeinde Engelskirchen an der landesweiten Einführung der Ehrenamtskarte. Die Ehrenamtskarte würdigt überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement von Menschen durch die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Vergünstigungen von öffentlichen und privaten Anbietern. Mit 217 Städten und Gemeinden machen bereits mehr als die Hälfte aller NRW-Kommunen mit und können von rund 3.800 Vergünstigungen profitieren.

In Engelskirchen beteiligen sich an dem Projekt u.a. das Panoramabad, die Aggertalhöhle, das LVR Museum Kraftwerk Ermen & Engels, die Kreissparkasse Köln, die Volksbank, verschiedene Gastronomiebetriebe, Friseure, Apotheker, Bäcker und Optiker.

Die Karte können Ehrenamtler aus Vereinen, Institutionen oder aus der Bürgerschaft beantragen, die sich nachweislich mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren und das seit wenigstens zwei Jahren. Mit dem Einsatz darf keine pauschale Aufwandsentschädigung verbunden sein, die über die Erstattung von Kosten hinausgeht.


Ehrenamtskarte NRW nun auch in Engelskirchen

Engelskirchens Bürgermeister Dr. Gero Karthaus (l.) und Andreas Kersting vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW. Foto: Fenja Jansen
Engelskirchens Bürgermeister Dr. Gero Karthaus (l.) und Andreas Kersting vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW. Foto: Fenja Jansen

Auch die Gemeinde Engelskirchen beteiligt sich am Projekt „Ehrenamtskarte NRW“. Am 3. April 2017 wurde im Rathaus der Gemeinde die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte von Seiten des Bürgermeisters, Dr. Gero Karthaus, und Andreas Kersting, Leiter des Referates Bürgerschaftliches Engagement im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, unterzeichnet. „Ehrenamtler zeichnen sich dadurch aus, dass sie für ihre Arbeit keinen Lohn erwarten. Durch die Ehrenamtskarte NRW können wir ihnen trotzdem etwas zurückgeben und Danke sagen!“, sagte Bürgermeister Dr. Karthaus. Das Land NRW unterstützt die Kommunen bei der Einführung der Ehrenamtskarte und informiert u.a. auch über die zahlreichen Vergünstigungen, die den Inhaber/innen der Ehrenamtskarte in ganz NRW zur Verfügung stehen. Derzeit werden über 3.800 Vergünstigungen angeboten. „Das Ehrenamt ist wichtig für unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt, ohne dieses Engagement funktioniert es nicht“, betonte Andreas Kersting vom NRW-Familienministerium.

Hier finden Sie einen Presseartikel zur Unterzeichnung der Vereinbarung in Engelskirchen:
Presseartikel zur Unterzeichnung der Vereinbarung in Engelskirchen (pdf)