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Anerkennung für wertvolles Engagement in Ennepetal

Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Ennepetal

„Unser Gemeinwesen funktioniert nur, weil Mitbürger sich ehrenamtlich dafür einsetzen.“ 86 dieser engagierten Frauen und Männer, die Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales NRW am 13.02.2015 in Ennepetal mit dieser Aussage meinte, erhielten eine Anerkennung für ihren Einsatz: die Ehrenamtskarte NRW.

„Anerkennungskultur hat etwas zu tun mit der Form, wie eine Auszeichnung an diejenigen, die diese Auszeichnung verdient haben, übergeben wird“, sagte Minister Schneider. Den musikalischen Rahmen gestaltete die Band „Major Minor“ um den ehemaligen Leiter der städtischen Musikschule, Paul G. Minor. Und Thorsten Hamer und Christiane Breucker, die Leiter des Leo Theaters, sorgten mit drei Loriot-Sketchen für viel Spaß – darunter der legendäre Ehestreit am Frühstückstisch um das Ei. Das Leo Theater zählt neuerdings, wie auch die AVU, zu den Vergünstigungsgebern für die Ehrenamtskarteninhaber/innen.

Wie schon gewohnt bedienten Mitglieder der Ratsfraktionen und Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung gestern die Ehrenamtlichen. Sabine Hofmann und Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen überreichten die Ehrenamtskarten sowie eine Rose und bedankten sich bei den Geehrten herzlich für ihren Einsatz. „Ihr Einsatz ist wichtig für die Stadt. Sie sind auch da tätig, wo wir uns zurückziehen mussten, auch aus wirtschaftlichen Gründen. Ohne sie wäre das soziale Klima in Ennepetal wesentlich kälter“, sagte Bürgermeister Wiggenhagen. Minister Guntram Schneider machte die Bedeutung des freiwilligen Engagements deutlich: „Ohne Ehrenamtliche gäbe es keine funktionierende freiwillige Feuerwehr, niemand käme in Pflegeheime, um dort den Bewohnern vorzulesen und die Sportvereine hätten kaum Übungsleiter. Das ist eine traurige Vorstellung.“

Der Minister wies auch darauf hin, dass das Thema Flüchtlinge eine große Herausforderung darstelle. In diesem Zusammenhang erklärte er, dass diejenigen, die sich für eine vermeintliche Rettung des christlichen Abendlandes einsetzen würden, eine Spaltung der Gesellschaft in Gut und Böse, in Willkommen und Nicht-Willkommen vornähmen. „Das passt nicht zusammen“, sagte Minister Schneider. Auf der anderen Seite gebe es aber auch ausgehend von der Zivilgesellschaft eine unglaubliche Solidarität mit Flüchtlingen.

Dieses Thema benannte er als eine wichtige Zukunftsaufgabe, bei der ehrenamtlicher Einsatz eine wichtige Rolle spiele, ebenso wie vor dem Hintergrund des demographischen Wandels auch im Pflegebereich. Minister Guntram Schneider gab den Geehrten abschließend mit auf den Weg, dass Ehrenamtlichkeit auch Spaß machen müsse. Gestern Abend, so hatte es den Anschein, hatte die Ehrenamtlichen eine ganze Menge davon.

Weitere Bilder von den Feierlichkeiten in Ennepetal:

Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Ennepetal Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Ennepetal Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Ennepetal Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Ennepetal Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Ennepetal

Weitere Informationen zur feierlichen Veranstaltung in Ennepetal: www.derwesten.de


Großes Dankeschön für erwärmenden Einsatz

Wilhelm Wiggenhagen (Bürgermeister) übergibt Rosen und die Ehrenamtskarte
Fotos: Eckhard Manderla

Bereits zum 3. Mal verlieh die Stadt Ennepetal die Ehrenamtskarte NRW, die Dank und Wertschätzung für ehrenamtlichen Einsatz ausdrückt. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und die Ehrenamtsbeauftragte Sabine Hofmann nahmen die Ehrungen am 31. Januar 2014 vor. Geehrt wurden 164 Ehrenamtliche, die sich in außerordentlicher Weise engagiert haben. „Die Veranstaltung hat sich schon zu einer kleinen Ehrenamtsgala entwickelt“, freue sich Bürgermeister Wiggenhagen. Und: „Wenn es Euch nicht gäbe, wäre Ennepetal viel kälter“, richtete der Bürgermeister Dankesworte an die Ehrenamtskarteninhaber/innen. Auch die Hundedame Shari von der Such- und Rettungsstaffel der Malteser gehörte sozusagen zu denen, deren Einsatz gewürdigt wurde und freute sich sichtlich über ein „Leckerchen“.

Mit den neuen Ehrenamtskarten, die jetzt verliehen wurden, habe man aktuell 300 Karteninhaber/innen. Der Bürgermeister richtete auch ein Dankeschön an die Vergünstigungsgeber, die das Projekt “Ehrenamtskarte“ unterstützen.

Die Bewirtung der Veranstaltung wurde einmal mehr von allen Fraktionen des Stadtrats sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung ehrenamtlich übernommen.

Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Ennepetal:

Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal
Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal
Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal
Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal
Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal
Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal



Erste Karten für engagierte Bürgerinnen und Bürger in Ennepetal

(V.l.) Sabine Hofmann (Stadt Ennepetal) Wilhelm Wiggenhagen (Bürgermeister) und Martin Wawrzyniak (Rot Weiß Büttenberg)
(V.l.) Sabine Hofmann (Stadt Ennepetal), Wilhelm Wiggenhagen (Bürgermeister) und Martin Wawrzyniak (Rot Weiß Büttenberg). .

Am 8. Juni 2012 bekamen die ersten Ennepetaler/innen im Foyer des Hauses Ennepetal die Ehrenamtskarte feierlich überreicht. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen war überzheugt: "Anderen Leuten Gutes tun, ist eine Quelle von Glück und Zufriedenheit." In Ennepetal gebe es viele Menschen, die anderen Gutes tun. Das konnte die Ehrenamtsbeauftragte Sabine Hofmann stolz bestätigen. "In unserer Stadt gehen ein Viertel einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach", sagte sie. Davon fanden sich über 150 im Foyer ein, die ersten, die eine Ehrenamtksarte beantragt hatten. Bürgermeister Wiggenhagen würdigte den Einsatz aller Ehrenamtlichen, vergaß aber auch nicht, sich bei den Arbeitgebern zu bedanken, die die Aktivitäten der örtlichen Vereine unterstützen bzw. ihre Mitarbeiter/innen für ihr ehrenamtliches Engagement freistellen, z.B. für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr. "Engagement macht Freude und ich füge ausdrücklich hinzu, Engagement darf und soll Freude machen," führte Bürgermeister Wiggenhagen weiter aus, "Engagement macht stark!".

 

Bilder von der feierlichen Veranstaltung in Ennepetal:

Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal
Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal
Bilder von der feierlichen Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal

Pressespiegel zur Vergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal:

Artikel aus dem Stadt-Anzeiger vom 13.06.2012 zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal
Artikel zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal


Förderung und Stärkung des Ehrenamtes in Ennepetal

Unterzeichnung der Vereinbarung zur Ehrenamtskarte in Ennepetal
Andrea Hankeln, MFKJKS und Bürgermeister Wilhelm Wittenhagen (vorne) sowie Adriane Dulk (hinten rechts) und ihre Kollegin Sabine Hofmann nach der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte in Ennepetal

Als 146. Kommune unterzeichnete am 28.11.2011 im Rathaus Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen für die Stadt Ennepetal die Vereinbarung über die Einführung der landesweiten Ehrenamtskarte, nachdem der Rat am 14.07. beschlossen hatte, die Ehrenamtskarte in Ennepetal einzuführen. Mit der Ehrenamtskarte können Menschen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, bestimmte öffentliche, gemeinnützige und private Einrichtungen in allen teilnehmenden Kommunen landesweit vergünstigt nutzen. Hiermit sollen Dank und Wertschätzung für den ehrenamtlichen Einsatz ausgesprochen werden.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat gewisse Rahmenbedingungen für die teilnehmenden Kommunen geschaffen. Daher ist eine schriftliche Vereinbarung mit dem Land erforderlich. Andrea Hankeln, Leiterin des Referates für Bürgerschaftliches Engagement des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, unterstrich die Wichtigkeit des Ehrenamts in der heutigen Gesellschaft. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen gab bekannt, dass bereits jetzt in Zusammenarbeit mit dem Citymanagement Kooperationspartner für die Ehrenamtskarte gesucht werden. „Ich rechne fest damit, dass bis Mai kommenden Jahres die ersten Ehrenamtskarten in Ennepetal ausgegeben werden können“, so Wiggenhagen.

(Pressemitteilung Stadt Ennepetal)