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Pressebericht aus dem "Soester Anzeiger":

Auszeichnung für 66 engagierte Enser

mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnete Bürgerinnen und Bürger

ENSE ▪ Sie haben Anerkennung und Respekt verdient: 66 engagierte Frauen und Männer wurden am 01.04.2011 mit Ehrenamtskarten ausgezeichnet, und damit 19 Personen mehr als bei der ersten Verleihung im Oktober 2009.

Der älteste Empfänger ist 83 Jahre alt, der jüngste 16 Jahre. Deren überdurchschnittlicher Einsatz im sozialen, kirchlichen, kulturellen oder auch sportlichen Bereich soll erneut mit der Verleihung der Ehrenamtskarte "honoriert" werden.

Die Ehrenamtskarte, die seinerzeit das Land zusammen mit den Kommunen ins Leben gerufen hat, berechtigt in zahlreichen Einrichtungen nicht nur im Land zu verbilligten Eintritten. Die Gemeinde Ense gewährt den Inhabern der Ehrenamtskarte 50 Prozent Ermäßigung für eine Einzel- oder Jahreskarte im Lehrschwimmbecken im Ortsteil Niederense beziehungsweise 50 Prozent Ermäßigung auf den Eintrittspreis bei Veranstaltungen der Gemeinde Ense.

Die Verleihung der Ehrenamtskarten am Freitag um 18 Uhr in der Schützenhalle Bremen ist der Auftakt zum Ehrenamtswochenende, bei dem sich die hoffentlich zahlreichen Besucher dann ein umfassendes Bild von Enser Einsatzfreude machen können. ▪ ak

 

 


Ältere Meldungen

 

Pressemitteilung der Gemeinde Ense:

Verleihung der Ehrenamtskarten in Ense

Ehre, wem Ehre gebührt. Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2009 stand sie gleich 47 Frauen und Männern zu, die sich in der Vergangenheit in herausragender Art und Weise um das Ehrenamt in der Gemeinde verdient gemacht haben. Sie erhielten aus der Hand von Bürgermeister Johannes Weber im großen Saal des Rathauses die ersten Ehrenamtskarten, die Ense zu vergeben hat.

Gruppenbild: Bürgermeister Johannes Weber und Petra Zwickert (MGFFI) mit neuen Ehrenamtskartenbesitzern in Ense"Sie haben unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt verdient" würdigte Bürgermeister Weber die Frauen und Männer im Alter zwischen 15 und 82 Jahren. Er freute sich besonders darüber "dass ich in so viele junge Gesichter schauen kann". Das, so der Bürgermeister, verdeutliche ihm, dass das Ehrenamt Zukunft habe. Ohne die "Ausgezeichneten" hätte sich die Gemeinde nicht so gut entwickelt, hätten die Frauen und Männer durch ihr Engagement in Verbänden und Vereinen nicht unwesentlich zur "hohen Lebensqualität" in Ense beigetragen. Wobei der überdurchschnittliche Einsatz für das Gemeinwohl vielen ein Bedürfnis sei und mit Leidenschaft erfolge, ohne dass auf eine Anerkennung dafür geschielt werde. Gerade deshalb freue es die Gemeinde besonders, in Zeiten knapper Kassen auf diesem Wege Dankeschön sagen zu können.

Frau Petra Zwickert aus dem Düsseldorfer Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, die als Gast an der Veranstaltung teilnahm, lobte die Gemeinde Ense, die im gesamten Kreis Soest eine Vorreiterrolle übernommen habe, da ansonsten keine weitere Kommune auf diesem Wege "Engagement für das Engagement" zeige. "Ihr Beispiel", so Petra Zwickert, "könnte Schule machen", der "Pioniergeist von Ense" ansteckend wirken.

Die Besitzer der Ehrenamtskarten wurden von ihren Vereinen und Verbänden vorgeschlagen, die Gewährung der Auszeichnung an Vorgaben geknüpft. Sie müssen mindestens fünf Wochenstunden und 250 Stunden im Jahr über 2 Jahre am Ort für einen gemeinnützigen Bereich ohne Entgelt tätig sein.

Die Ehrenamtskarte berechtigt in zahlreichen Einrichtungen im Land zu verbilligten Eintritten, zu Vergünstigungen in Ense und auch in den anderen teilnehmenden Kommunen.

Den Abend umrahmten die Brüder Sebastian und Johannes Pieper an der Gitarre und am Klavier.