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Erste Ausgabe der Ehrenamtskarte in der Gemeinde Everswinkel

Verleihung der ersten Ehrenamtskarten in der Gemeinde Everswinkel: Vorne sitzend die Karteninhaber Margret Lamenta, Günter Hentschel und Marlies Hoffmann (v.r.; es fehlt Gabi Kirsch), mit ihnen freuen sich (stehend v.r.) Hans-Hermann Beier und Franz-Ludwig Blömker (beide Akademie Ehrenamt), Bürgermeister Ludger Banken, Amtsleiter Thomas Stohldreier, Friedhelm Hempelmann (stellv. Leiter Verbundschule), Maria Fels (KFD) und Sandra Bucak (Kindergruppe Everswinkel).

Am Dienstagnachmittag, 26. März 2013, hat die Gemeinde Everswinkel die ersten vier Ehrenamtskarten ausgegeben. Geehrt werden auf diese besondere Weise Marlies Hoffmann als „Gesicht des Eine-Welt-Ladens“ und Bezirkshelferin der katholischen Kirchengemeinde mit wöchentlich fünf bis sechs Stunden ehrenamtlicher Arbeit seit mehr als 20 Jahren; Margret Lamenta als Vorsitzende der KFD Everswinkel mit ehrenamtlichem Engagement von sieben bis zehn Stunden pro Woche; Günter Hentschel, der seit fast 13 Jahren mit rund acht Stunden pro Woche ehrenamtlich in der Verbundschule hilft; sowie Gabi Kirsch vom Vorstand der Kindergruppe Everswinkel, die dort seit 1997 rund zehn Stunden pro Woche ehrenamtlich aktiv ist und sich ferner im Kulturkreis einbringt.

„Das Ehrenamt ist für uns von ganz besonderer Bedeutung. Damit steht und fällt das Leben in einer Gemeinde“, eröffnete Bürgermeister Ludger Banken die kleine Feierstunde. „Wir haben über 70 Vereine und Verbände in unserer überschaubaren Gemeinde“, und das werde alles ehrenamtlich getragen, zollte Banken den Menschen „die da ihre Freizeit einbringen“, ein großes Lob.„Dank allein reicht nicht dafür, es muss auch Anerkennung kommen.“ Die Ehrenamtskarte mit ihrem ideellen Wert und den Vergünstigungen, die sie biete, sei da eine probate Belohnung, „damit der Anreiz, weiterhin ehrenamtlich mitzumachen, bestehen bleibt“. Schließlich werde es in heutiger Zeit immer schwieriger, Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren.

Die Farbe Gold für die Ehrenamtskarte, die die Landesregierung NRW zusammen mit den Kommunen vor rund vier Jahren entwickelt hat, ist wohl mit Bedacht gewählt worden, denn der Gedanke an eine „Gold-Medaille“ liegt gar nicht so fern. Es ist nämlich eine Auszeichnung für besondere erbrachte Leistungen. Mit dieser Scheckkarte können Menschen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, die Angebote verschiedener Landes- und kommunaler Einrichtungen sowie von Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Sport vergünstigt nutzen. Als 11. der 13 Kommunen des Kreises war Everswinkel dieser Aktion beigetreten.

Presseartikel zur Übergabe der erten Ehrenamtskarten in Everswinkel aus den Westfälischen Nachrichten vom 27.03.2013 :

Artikel zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Everswinkel


Besondere Form der Anerkennung in Everswinkel

Die Ehrenamtskarte  besiegelten mit ihrer Unterschrift Bürgermeister Ludger Banken und Andrea Hankeln, Referatsleiterin Bürgerschaftliches Engagement des Landes NRW. Unterstützung erfuhren sie von Hans-Hermann Beier (Akademie Ehrenamt), Amtsleiter Thomas Stohldreier und Franz Ludwig Blömker, Vorsitzender der Akademie Ehrenamt (v. l.). Foto: Waßmann
Die Ehrenamtskarte besiegelten mit ihrer Unterschrift Bürgermeister Ludger Banken und Andrea Hankeln, Referatsleiterin Bürgerschaftliches Engagement des Landes NRW. Unterstützung erfuhren sie von Hans-Hermann Beier (Akademie Ehrenamt), Amtsleiter Thomas Stohldreier und Franz Ludwig Blömker, Vorsitzender der Akademie Ehrenamt (v. l.).
Foto: Waßmann

"Ohne den Einsatz der engagieren Frauen, Männer und Jugendlichen wäre unsere Gemeinde viel ärmer", betonte Bürgermeister Ludger Banken. Am 10. Dezember 2012 unterzeichnete Bürgermeister Banken gemeinsam mit Andrea Hankeln, Leiterin des Referates "Bürgerschaftliches Engagement" im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte NRW in der Gemeinde Everswinkel.

Ludger Banken erläuterte nochmal ausführlich den Stellenwert des Ehrenamtes für die Gemeinde. Unter anderem das Engagement des Kulturkreises zeige, wie viel mit ehrenamtlichem Einsatz bei gleicher finanzieller Ausstattung zu erreichen sei. Ehrenamt, so Banken, sei ohne finanzielle Unterstützung nicht möglich, auch das gehöre zur Anerkennungskultur in Everswinkel. Daher habe es in Everswinkel für Vereine und Institutionen auch in schlechten Zeiten immer Zuwendungen gegeben. Und das, versprach der Bürgermeister, solle auch so bleiben. Mit der Ehrenamtskarte NRW sattele man nun nur noch etwas darauf. "Die Ehrenamtskarte soll insbesondere denjenigen Dank und Anerkennung aussprechen, die für ihr Engagement keine finanziellen Zuwendungen in Form von Aufwandsentschädigungen erhalten", unterstrich Andrea Hankeln.


Presseartikel zur Unterzeichnung der Vereinbarung in Everswinkel aus den Westfälischen Nachrichten vom 12.12.2012 :

Artikel zur Unterzeichnung der Vereinbarung in Everswinkel