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Innenminister Jäger überreicht Ehrenamtskarte in Herford

Renate Oberdiek im Gespräch mit Innenminister Jäger
Renate Oberdiek und Innenminister Jäger

Im Rahmen seiner „Kommtour“ im Kreis Herford ist NRW Innenminister Ralf Jäger am 18. Mai 2016 mit dem Fahrrad durch Herford gefahren, um ehrenamtlich engagierte Bürger zu treffen.

Der Bürgermeister der Hansestadt Herford, Tim Kähler, hat ihn dabei ebenso begleitet wie der Landtagsabgeordnete Christian Dahm (SPD).

Nach der Begrüßung am Rathaus fuhr der Innenminister zum Auftakt in das Bürgerzentrum „Haus unter den Linden“ (HudL). Dort wurde er zunächst vom Leiter des HudL und Ehrenamtsbeauftragten der Stadt, Hartmut Giebel, empfangen und dann vom HudL-Chor musikalisch begrüßt.

V. l. n. r.: Ehrenamtsbeauftragter Hartmut Giebel, Landtagsabgeordneter Christian Dahm, Innenminister Ralf Jäger, Renate Oberdiek, Antje Kröner, Bürgermeister Tim Kähler, Landtagsabgeordnete Angela Lückr
V. l. n. r.: Ehrenamtsbeauftragter Hartmut Giebel, Landtagsabgeordneter Christian Dahm, Innenminister Ralf Jäger, Renate Oberdiek, Antje Kröner, Bürgermeister Tim Kähler, Landtagsabgeordnete Angela Lückr

Der Engagierten Renate Oberdiek wurde dabei die besondere Ehre zuteil, die Ehrenamtskarte aus der Hand des Innenministers zu erhalten.

Sie engagiert sich von ihrer Heimatstadt Herford aus in außergewöhnlichem Umfang für ein Entwicklungshilfeprojekt des Vereins Leben und Lernen in Kenia e.V., der u. a. Patenschaften für kenianische Kinder in den Slums von Nakuru vermittelt.

Weitere Aktivitäten bestehen in der Schaffung von Infrastruktur für diese benachteiligten Kinder: Schulen, sanitäre und medizinische Versorgung.

Mit großer Freude nahm Renate Oberdiek die Ehrenamtskarte entgegen und freute sich zudem ob der Kontakte, die Sie für Ihre Arbeit auch zu dem Landtagsabgeordneten Christian Dahm bekam.


Hier finden Sie die Presseinformation der Stadt Herford zur Übergabe Ehrenamtskarte durch Ralf Jäger:
Presseinformation der Stadt Herford vom 31.05.2016 (pdf)


Die Stadt Herford gratuliert dem 100. Partner der Ehrenamtskarte

 V. l. n. r.: Ehrenamtsbeauftragter Hartmut Giebel, Colin Humphrey – 100. Partner und Antje Kröner
V. l. n. r.: Ehrenamtsbeauftragter Hartmut Giebel, Colin Humphrey – 100. Partner und Antje Kröner

Seit 2011 vergibt die Stadt Herford in Kooperation mit dem Land NRW die Ehrenamtskarte an engagierte Menschen in dieser Stadt. Wer sich drei Jahre lang mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Std. im Jahr für die Allgemeinheit einsetzt und dies in Herford ohne substantielle Aufwandsentschädigungen leistet, hat nach der Antragstellung einen Anspruch auf diese Karte.

Damit sich dieser Einsatz auch lohnt wirbt die Gruppe Emma - und hier insbesondere die Botschafterin der Ehrenamtskarte Antje Kröner - für Partnerschaften in und um Herford. Am 9. Juli 2015, 41/2 Jahre nach Auftakt der Suche, ist der 100. Partner gefunden worden. Die Firma Sweet Dreams erhält stellvertretend für alle anderen Partner ein herzliches Dankeschön in Form eines Blumenstraußes für die Bereitschaft, beim Projekt Ehrenamtskarte mitzuwirken. Zur Gratulation kamen neben Antje Kröner noch der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Herford, Hartmut Giebel, der mit der Gratulation auch das Dankeschön von Bürgermeister Tim Kähler überbrachte.

Der Inhaber von Sweet Dreams, Colin Humphrey, bedankte sich für die Gratulation und sagte: „Ich freue im Rahmen meiner Möglichkeiten eine gute Sache unterstützen zu können“. Humphrey, der Matratzen und Betten verkauft, gewährt Inhabern der Ehrenamtskarte einen Rabatt von 15% auf Betten, Matratzen und Lattenroste.

Ebenso wie bei Sweet Dreams unterstützen alle Partner das Ehrenamt, bzw. die Inhaber der Ehrenamtskarte in vielfältiger Art und Weise – mit kleinen und größeren Rabatten, Zugaben oder auch Veranstaltungen. Jeder Partner auf seine Art und Weise und jeder wie er es kann und für richtig hält. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Kultur u. Freizeit, Sport, Banken u. Versicherungen, Einzelhandel u. Dienstleistungen etc.

Um die Attraktivität dieser kleinen goldenen Karten noch weiter zu unterstreichen und um den engagierten Menschen Achtung zu zollen sind alle, die etwas anzubieten haben aufgerufen, sich an diesem Projekt zur sichtbaren Wertschätzung gesellschaftlichen Engagements zu beteiligen.

Durch die Vergabe der Ehrenamtskarten möchte die Hansestadt Herford den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern mit mehr als bloßen Worten danken und sie kann das nur deswegen tun weil es die Partner dieser Karte gibt.

Hier finden Sie die Presseinformation der Stadt Herford zur Würdigung des 100. Partners der Ehrenamtskarte:
Presseinformation der Stadt Herford zur Würdigung des 100. Partners der Ehrenamtskarte vom 13.07.2015 (pdf)


Herford verleiht die 100. Karte

Bürgermeister Wollbrink (li.) überreicht Edelgard Titgemeyer (re.) die 100. Ehrenamtskarte

Herford, 7.6.2011. Die Ehrenamtskarte findet großen Anklang in Herford. Seit Beginn dieses Jahres gibt es diese Anerkennung für ehrenamtlich engagierte Menschen. Mit der landesweit gültigen Karte sind Vergünstigungen bei Einrichtungen aus Handel, Gastronomie, Sport, Bildung Kultur verbunden. Bürgermeister Bruno Wollbrink (vorne links) überreichte nun im Herforder Johannes-Haus an Edelgard Titgemeyer (vorne rechts) das 100. Exemplar.

"Wenn eine kleine Geste von denen angenommen wird, die sich mit großem Einsatz für ihre Mitmenschen einsetzen, dann haben wir etwas richtig gemacht", so Bürgermeister Bruno Wollbrink. Dies bestätigten auch die Unternehmen und Institutionen, die den Besitzern der Karte Vorteile gewährten. "Mittlerweile tun dies 36 Einrichtungen in Herford. Das unterstreicht, welche Anerkennung das Ehrenamt in dieser Stadt genießt."

110 Karten wurden bis jetzt in Herford ausgegeben. Mit 46 gingen die meisten in den Bereich Soziales und Gesundheit, es folgen die Freiwillige Feuerwehr und das Rettungswesen mit 24 sowie der Sport mit 23. Jugendarbeit (9), Kirche (5) und Justiz (3) teilen sich den Rest. Der jüngste Inhaber ist 18, der älteste 82 Jahre alt. Anspruch auf eine drei Jahre lang gültige Ehrenamtskarte haben Bürgerinnen und Bürger, die sich seit drei Jahren mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren. Sie dürfen außerdem keine Aufwandsentschädigungen erhalten, die über ihre Auslagen hinaus gehen. Dieser Einsatz muss von der Organisation, für die sie tätig sind, bestätigt werden.

Anträge für die Ehrenamtskarte können auf der Internetseite der Stadt,www.herford.de, heruntergeladen werden. Antragsteller können sich aber auch bei Hartmut Giebel per Email (hartmut.giebel@herford.de) oder telefonisch (05221 1891011) melden. Die Postadresse lautet: Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Herford, Bürgerzentrum Haus unter den Linden, Unter den Linden 12, 32052 Herford.


61 Ehrenamtskarten in Herford erstmals vergeben

Volker Stumpf (li) von der Gruppe EMMA, der stellvertretende Bürgermeister Andreas Rödel (Mi.) und der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Hartmut Giebel (re.)

Volker Stumpf (li.) von der Gruppe EMMA, der stellvertretende Bürgermeister Andreas Rödel (Mi.) und der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Hartmut Giebel (re.) vergaben am 25.01.2011 die ersten 61 Ehrenamtskarten an ehrenamtliche engagierte Bürgerinnen und Bürger in Herford. Seit dem 1. Januar 2011 gibt es auch in Herford die Ehrenamtskarte NRW. 61 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger erhielten nun aus den Händen des stellvertretenden Bürgermeisters Andreas Rödel die goldene Karte. Sie ist ein kleines Dankeschön an die Menschen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen. Mit der landesweit gültigen Karte sind Vergünstigungen bei Einrichtungen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Sport, Bildung und Kultur verbunden. In Herford gewähren bereits jetzt 29 Geschäfte und Institutionen Ermäßigungen auf ausgewählte Produkte und Dienstleistungen.

"Die Menschen, die sich in unserer Stadt für ihre Mitmenschen einsetzen, machen unsere Stadt lebens- und liebenswerter. Die Ehrenamtskarte ist eine kleine aber wichtige Anerkennung dafür", erklärte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Rödel. Zugleich dankte er auch den Partnern des Projekts in Herford, die den Inhabern der Karte Rabatte anbieten. Informationen über die Unterstützer der Ehrenamtskarte gibt es auf der Internetseite der Stadt Herford www.herford.de.

Das Prima-Quartett in Aktion
Von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" über Tango bis hin zum vierstimmigen Sinatra-Song "I did it my way". Das Prima-Quartett bot Streichmusik vom Feinsten.

Den Dankesworten von Andreas Rödel schlossen sich auch das Team EMMA (Ehrenamt macht Menschen aktiv) und der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Hartmut Giebel an, die für die Umsetzung des Projekts verantwortlich sind. Sie hatten zunächst nicht damit gerechnet, bereits im Januar 61 Karten ausgeben zu können. Bis zum Ende des Jahres sollen mindestens 150 Menschen aus Herford in den Genuss der Anerkennung kommen. "Nach oben sind alle Grenzen offen und natürlich freuen wir uns auch über weitere Unternehmen, die uns unterstützen", sagt Hartmut Giebel.

Anspruch auf eine drei Jahre lang gültige Ehrenamtskarte haben Bürgerinnen und Bürger, die sich seit drei Jahren mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren. Sie dürfen außerdem keine Aufwandsentschädigungen erhalten, die über ihre Auslagen hinaus gehen. Dieser Einsatz muss von der Organisation, für die sie tätig sind, bestätigt werden.

Anträge für die Ehrenamtskarte können auf der Internetseite der Stadt, www.herford.de, heruntergeladen werden. Antragsteller können sich aber auch bei Hartmut Giebel per Email (hartmut.giebel@herford.de) oder telefonisch (05221 1891011) melden. Die Postadresse lautet:
Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Herford, Bürgerzentrum Haus unter den Linden, Unter den Linden 12, 32052 Herford.


Stadt Herford und Landesministerium unterzeichnen Vereinbarung für Einführung der Ehrenamtskarte

 Freuen sich über die baldige Einführung der Ehrenamtskarte in Herford:<br />vorne: Ulrike Sommer vom Ministerium und Bürgermeister Bruno Wollbrink<br />von links nach rechts dahinter: Jutta Decarli, Volker Stumpf, Dankwart Bredt, Hartmut Giebel, Gudrun Funke und Ruth Uebel vom Team EMMA
Freuen sich über die baldige Einführung der Ehrenamtskarte in Herford:
vorne: Ulrike Sommer vom Ministerium und Bürgermeister Bruno Wollbrink
von links nach rechts dahinter: Jutta Decarli, Volker Stumpf, Dankwart Bredt, Hartmut Giebel, Gudrun Funke und Ruth Uebel vom Team EMMA

8160 Menschen in 79 Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen haben bereits eine Ehrenamtskarte. Und ab dem kommenden Jahr sollen sie auch Herforder Bürgerinnen und Bürger bekommen, die sich im Ehrenamt für andere einsetzen. Nachdem im Juni der Rat dem Vorhaben zugestimmt hatte, unterzeichneten jetzt Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink und Ulrike Sommer vom Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport ein Abkommen über die Einführung der goldenen Karte.

Die Ehrenamtskarte ist ein kleines Dankeschön und Ausdruck der Anerkennung für die Menschen, die sich für andere einsetzen. Mit der landesweit gültigen Karte sind Vergünstigungen verbunden, die von Einrichtungen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Sport, Bildung Kultur und sonstigen kommerziellen Dienstleistungen reichen. Im benachbarten Bad Salzuflen werden etwa 10 Prozent Ermäßigung auf den Normalpreis für Konzerte und Theaterveranstaltungen im Kur- und Stadttheater gewährt. Vergleichbare Angebote soll es künftig auch in Herford geben.

Anspruch auf eine drei Jahre gültige Ehrenamtskarte haben Bürgerinnen und Bürger, die sich seit drei Jahren mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren. Sie dürfen außerdem keine Aufwandsentschädigungen erhalten, die über ihre Auslagen hinaus gehen. In Herford ist für die Einführung der Ehrenamtskarte der Leiter des Bürgerzentrums Haus unter den Linden Hartmut Giebel und die Organisation emma (ehrenamt macht menschen aktiv) zuständig. Ab September werden sie für die Ehrenamtskarte werben und informieren.

Ihre Unterstützung hat bereits die Kultur Herford gGmbH signalisiert. Dazu gehören das Stadttheater, das Museumsdepot der stadtgeschichtlichen Sammlung, die Stadtbibliothek, die Musikschule, hinzu kommt das Kommunalarchiv. Weitere Sponsoren werden noch gesucht. Unternehmen und Einrichtungen, die die Ehrenamtskarte fördern, erhalten eine Urkunde und dürfen damit auch werben.

"Die Ehrenamtskarte ist ein weiteres Signal für die große Wertschätzung, die das Ehrenamt in unserer Stadt genießt", so Bürgermeister Bruno Wollbrink. "Ich freue mich sehr, dass wir jetzt auch zu den Kommunen in Nordrhein-Westfalen gehören werden, die dieses Projekt voranbringen. Ich würde mich sehr freuen, wenn weitere Unternehmen und Einrichtungen in unserer Stadt die Ehrenamtskarte unterstützen würden."