Kreis Steinfurt

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Städte und Gemeinde des Kreises interessiert an Einführung der Ehrenamtskarte

Presseerklärung vom 14.1.2009:

»Die Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen ist Instrument der Wertschätzung und der Anerkennung für überdurchschnittliches, freiwilliges Engagement. Bei der Ehrenamtskarte handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration (MGFFI) und interessierten Kommunen. Das Ministerium schafft Rahmenbedingungen, die Städte und Gemeinden vor Ort können die Vergabe der Ehrenamts-karten eigenverantwortlich gestalten.

Als erste Stadt im Kreis Steinfurt gibt Rheine seit November 2008 Ehrenamtskarten aus. Zwischenzeitlich haben rund 80 Bürgerinnen und Bürger aus Rheine, die sich seit über einem Jahr mit mindestens 5 Stunden pro Woche ehrenamtlich en-gagieren, die Ehrenamtskarte erhalten. Das hat natürlich die Aufmerksamkeit benachbarter Städte und Gemeinden geweckt.

Zu einer Informationsveranstaltung im Rheiner Rathaus konnte Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder daher aktuell 23 Vertreterinnen und Vertretern aus den Städten und Gemeinden des Kreises Steinfurt begrüßen, darunter die Bürgermeister aus Emsdetten, Hopsten, Recke, Laer und Hörstel.

Grundsätzliche Informationen zum Stellenwert der Engagementförderung auf Landesebene gab Ulrike Sommer, Leiterin des Referates Bürgerengagement beim MGFFI. Sommer betonte, dass Bürgerengagement unabdingbar sei für die Zukunftsfähigkeit des Gemeinwesens. Als weiteres Instrument der Engagementpoli-tik des Landes stellte Sommer den Interessierten dann die neue Ehrenamtskarte vor. »In erster Linie soll die Karte Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken, bietet aber durch die damit verbundenen Vergünstigungen in öffentlichen, gemeinnützigen und privaten Einrichtungen und Angeboten auch einen echten praktischen Nutzen«, so Ulrike Sommer.

Wiebke Gehrke, Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Rheine, ergänzte die Ausführungen um einen Überblick zur praktischen Einführung der Ehrenamtskarte für die Verwaltungen. Von der Gewinnung der Vergünstigungspartner auf lokaler Ebene, über die Information der Vereine und Einrichtungen über die Karte bis hin zur ersten Überreichung der Karten erhielten die Teilnehmer viele Tipps für die Praxis.

Der sich anschließende Meinungsaustausch brachte zum Ausdruck, dass weitere Städte und Gemeinden dem Vorbild Rheines folgen werden und ihren Bürgern auch in Kürze mit der Ehrenamtskarte Danke sagen.«

Weitere Informationen: www.rheine.de

Ulrike Sommer, MGFFI NRW, präsentierte Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfel-der im Rahmen des Informationstermins auch den druckfrischen Aufkleber, der künftig die Vergünstigungspartner der Ehrenamtskarte auf einen Blick identifi-ziert.

Ulrike Sommer (r.), Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, präsentierte Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder (l.) im Rahmen des Informationstermins auch den druckfrischen Aufkleber, der künftig die Vergünstigungspartner der Ehrenamtskarte auf einen Blick identifiziert.