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Pressemitteilung der Stadt Leichlingen

Bürgermeister sagt "Danke" für ehrenamtliches Engagement

Bürgermeister Ernst Müller mit den ersten Leichlinger EhrenamtskarteninhaberInnen

Am 20. April 2011 überreichte Bürgermeister Ernst Müller im Rahmen einer kleinen Feierstunde im großen Ratssaal die ersten Ehrenamtskarten NRW an insgesamt 30 Bürgerinnen und Bürger. Unter den Geehrten befanden sich sowohl Mitglieder der DLRG, dem NABU, des Behindertensportes, des Bürgerbus- und Tanzsportvereins als auch der Leichlinger Tafel sowie kirchlicher Einrichtungen.

In seiner Rede erinnerte Bürgermeister Müller an die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Gesellschaft. "Die Gesellschaft, das sind wir alle, braucht selbstlose und engagierte Bürgerinnen und Bürger und deshalb sind auch alle gefragt, wenn es um gesellschaftliche Aufgaben geht. Eine Gesellschaft braucht das Miteinander viel mehr als Uneinigkeit und Egoismus. Bürgerinnen und Bürger, die anderen zur Seite stehen und über ihren eigenen Gartenzaun und Tellerrand hinausblicken, geben unserer Stadt die notwendige Menschlichkeit und das Gefühl in einem sinnvollen und verträglichen Gemeinwesen zu leben.“

Zur Bedeutung der Ehrenamtskarte führte der Verwaltungschef aus: "Mit der heutigen Ehrung wollen wir in zweifacher Hinsicht ein Zeichen setzen: Wir wollen Ihnen zeigen, welch außerordentliches Maß an Hochachtung wir Ihrem Engagement entgegenbringen. Und wir wollen alle anderen damit zum Nachdenken und möglichst auch zum Nachmachen anregen.“

 


Artikel aus solinger-tagblatt.de vom 02.02.2011

Ehrenamt: Für gute Taten gibt’s Gold

Bürgermeister Ernst Müller und Petra Zwickert (MFKJKS)
Bürgermeister Ernst Müller und Petra Zwickert vom Familienministerium des Landes halten die Ehrenamtskarte – hier im XXL-Format – hoch.
Foto: Beier

Leichlingen - Die erste Kommune mit Ehrenamtskarte im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Leichlingen. Die Vorreiterrolle macht Ernst Müller offensichtlich Spaß. Gleiches gilt für Petra Zwickert vom Referat für bürgerschaftliches Engagement im NRW-Landesministerium: "Es ist schon etwas Besonderes, wenn eine Stadt als erste kreisweit an den Start geht." Zumal andere dann nachzögen, Solingen habe auch schon Interesse signalisiert. Gemünzt ist das auf die Ehrenamtskarte (E-Karte), die jetzt auch in Leichlingen ein Dankeschön für alle verspricht, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen: bei der Feuerwehr, bei der Tafel oder gegen Kinderarbeit.

Landesweit gibt es schon 9100 Karteninhaber in 96 Kommunen. Bald wird auch die Blütenstadt als grüner Punkt auf der "Ehrensache-Landkarte" sichtbar.

Freier Eintritt beim Obstmarkt, günstigere Büchereigebühren oder sogar Ermäßigungen bei Trauungen außerhalb des Rathauses: Über diese und andere Vergünstigungen können sich Karteninhaber direkt vor der Haustür freuen. Besonders gefragt ist das Dankeschön beim Eintritt zu Bädern, weiß Zwickert. Auch das Blütenbad ist mit 30 Prozent Rabatt mit von der Partie. Weitere Angebote warten in anderen Städten: Denn die Karte gilt in allen beteiligten Kommunen. Damit erhofft sich Müller auch noch den nötigen Anreiz für Gewerbetreibende vor Ort, sich gleichfalls mit Sonderkonditionen für verdiente Ehrenamtler einzubringen. Von den 1500 landesweit beteiligten Einrichtungen sind in einigen Städten fast die Hälfte privat.

In der Hoffnung, dass "Ehrensache" auch in Leichlingen zur kleinen Erfolgsgeschichte wird, setzten Müller und Zwickert gestern Mittag ihre Unterschriften unter die Vereinbarung.