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Arbeitskreis Ehrenamtskarte NRW: Jubiläums-Aktion im Jahr 2018

Trafen sich in der Selmer Stadtverwaltung, um die gemeinsame Aktion für Ehrenamtskarteninhaber NRW auf der Burg Vischering in Lüdinghausen vorzubereiten (v.li.): Jochen Höing-haus, Corinna König, Walburga Malicha, Brigitte Althoff-Roerig, Jasmin Neumann und Josef Bone. – Foto: Mertens / Stadt Selm
Trafen sich in der Selmer Stadtverwaltung, um die gemeinsame Aktion für Ehrenamtskarteninhaber NRW auf der Burg Vischering in Lüdinghausen vorzubereiten (v.li.): Jochen Höinghaus, Corinna König, Walburga Malicha, Brigitte Althoff-Roerig, Jasmin Neumann und Josef Bone. – Foto: Mertens / Stadt Selm

Die organisatorische Vorbereitung der nunmehr fünften Aktion für „Ehrenamtskarteninhaber NRW“ stand im Mittelpunkt einer Zusammenkunft, an der Vertreter der Städte Werne, Lünen, Bergkamen, Selm und Lüdinghausen teilnahmen.

„Der Besuch der Polizeischule in Selm-Bork mit anschließendem Beisammensein im vergangenen September war ein voller Erfolg“, zog Walburga Malicha ein überaus positives Fazit der letztjährigen Veranstaltung. Dieser Einschätzung schlossen sich die übrigen Teilnehmer ausnahmslos an, die anschließend den Blick auf die aktuellen Planungen richteten.

Am Samstag, 28. September 2018 wird gemeinsam die Burg Vischering besucht, die nach einer 18-monatigen Umbauphase für rd. zehn Millionen Euro modernisiert und barrierefrei gestaltet wurde. Alle „Ehrenamtskarteninhaber NRW“ werden persönlich angeschrieben und können sich direkt vor Ort in ihrer jeweiligen Kommune verbindlich anmelden. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt werden muss, ist es ggfs. erforderlich, eine Warteliste einzurichten. Die Einladungen mit dem entsprechenden Programmablauf sollen Ende August/Anfang September verschickt werden. Bereits jetzt haben die jeweiligen Bürgermeister ihre Teilnahme verbindlich zugesagt, schließlich ist eine ideale Gelegenheit, langjährig ehrenamtlich tätigen Bürger/Innen für ihr vorbildliches Engagement persönlich zu danken.

Mit Blick auf den Eintritt in den Ruhestand von Walburga Malicha nahm bereits ihre Nachfol-gerin Brigitte Althoff-Rörig an der Sitzung teil. Ab Anfang Oktober wird sie sich in die Belange der „Ehrenamtskarte NRW“ einarbeiten „und in bewährter Form im Arbeitskreis aktiv werden“, versprach die freigestellte Personalratsvorsitzende der Stadt Selm.


Ehrenamtliche im Kreis Unna zu Besuch bei der Polizei

Teilnehmende der Ehrenamtskarten-Tour in der Kantine des LAFP. Foto: LAFP
Teilnehmende der Ehrenamtskarten-Tour in der Kantine des LAFP. – Foto: LAFP

Auch Wind und Regen hielten am vergangenen Samstag die vielen mit Schirmen und Wachsjacken ausgestatteten Gäste nicht davon ab, der Einladung des Arbeitskreises „Ehrenamtskarte NRW“ zu folgen. Rund 60 Ehrenamtskarteninhaber aus den Städten Bergkamen, Selm, Lünen, Lüdinghausen und Werne trafen sich im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP) zu einem zweistündigen Rundgang über das weitläufige Gelände und durch die Einrichtung mit abschließendem Kaffeetrinken.

Bereits zum vierten Mal hielten die Städte-Vertreter für ihre engagierten Ehrenamtler ein besonderes Dankeschön parat. Die Resonanz auf die angebotene Führung durch die Polizeischule war trotz der widrigen Witterungsbedingungen bemerkenswert. Umso mehr, da es sich auch die jeweiligen Bürgermeister nicht nehmen ließen, allen Aktiven persönlich zu danken. "Ohne das Ehrenamt wäre es schlecht in und um unsere Gesellschaft bestellt“, brachte es Bürgermeister Mario Löhr auf den Punkt.

Regierungsrat Konrad Bröker begrüßte die Gäste. „Das LAFP versteht sich als fachlich wie wissenschaftlich anerkannter Bildungsträger und qualitäts- und kundenorientierter Dienstleister der Polizei NRW“, sagte der Verbindungsstellenleiter. Er betonte, dass das LAFP stets gern bereit sei, sich für Besuche und interessierte Gruppen zu öffnen, um Einblicke in das Ausbildungsprogramm für angehende Polizeibeamte zu gewähren. Schließlich gehöre die Polizeischule zu den größten Arbeitgebern vor Ort und stehe seit vielen Jahrzehnten zu seiner Verantwortung.

Im Anschluss machten sich die Besucher auf, um Einrichtung und Gelände zu erkunden. Zu den vielfältigen Aufgaben des LAFP zählen insbesondere die Ausbildung für den gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienst, die Fortbildung von Polizeibeamten in den Bereichen Einsatz und Gefahrenabwehr, Kriminalitätskontrolle, Management, Führung und Recht, Verkehrssicherheit/Technik sowie die Wahrnehmung landeszentraler Personalangelegenheiten. Vor diesem Hintergrund erhielten alle Ehrenamtlichen spannende Einblicke in die entsprechenden Lehr- und Lerninhalte. Auf viel Interesse stieß zudem die Vorstellung nachgebauter Wohnungs- und sonstiger Räumlichkeiten, in denen der Polizeinachwuchs – videounterstützt - auf überraschende Einsatzsituationen vorbereitet und trainiert werden kann.

Bei Kaffee und Kuchen nutzen die Bürgermeister die Gelegenheit, den Ehrenamtlern „ihrer Stadt“ persönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

Dass es im kommenden Jahr ein kleines Jubiläum zu feiern gibt, wenn die dann fünfte „Dankeschön-Aktion“ ansteht, steht für alle Beteiligten bereits jetzt außer Frage.

Hier können Sie die Presseartikel zum Besuch der Karteninhaber/innen beim LAFP und zur Übergabe weiterer Ehrenamtskarten in Selm herunterladen:


Ehrenamtskarten-Inhaber/innen können im Oktober 2017 die Polizeischule in Selm-Bork besichtigen

Trafen sich im Arbeitskreis „Ehrenamtskarte“ in Selm-Bork (v. re.): Jochen Höinghaus (BEN), Konrad Bröker (LAFP), Josef Bone (Bürgerstiftung Lüdinghausen), Walburga Malicha (Stadt Selm), Bernhard Krämer (Bürgerstiftung Lüdinghausen) und Corinna König (Stadt Bergkamen).
Trafen sich im Arbeitskreis „Ehrenamtskarte“ in Selm-Bork (v. re.): Jochen Höinghaus (BEN), Konrad Bröker (LAFP), Josef Bone (Bürgerstiftung Lüdinghausen), Walburga Malicha (Stadt Selm), Bernhard Krämer (Bürgerstiftung Lüdinghausen) und Corinna König (Stadt Bergkamen).

Das nächste gemeinsame Treffen für die Inhaber von Ehrenamtskarten findet am Samstag, 07. Oktober 2017 statt. Dies ist das Ergebnis eines Ortstermines im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW) in Selm-Bork, wobei sich der Arbeitskreis „Ehrenamtskarte“ über die Möglichkeiten einer gemeinsamen Veranstaltung informierte.

Verbindungsstellenleiter Konrad Bröker hatte zuvor die Vertreter aus Werne, Selm, Lünen, Bergkamen und Lüdinghausen begrüßt und die insgesamt 54 Hektar große Einrichtung vorgestellt. „Das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW) versteht sich als fachlich und wissenschaftlich anerkannter Bildungsträger und qualitäts- und kundenorientierter Dienstleister der Polizei NRW“, berichtete der Regierungsrat seinen Gästen.

Zu den vielfältigen Aufgaben der Einrichtung zählen insbesondere die Ausbildung für den gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienst sowie die Fortbildung von Polizeibeamten in den Bereichen Einsatz und Gefahrenabwehr, Kriminalitätskontrolle, Management, Führung und Recht, Verkehrssicherheit/Technik sowie die Wahrnehmung landeszentraler Personalangelegenheiten.

Weitere Dienstleistungen für die Polizei NRW sind z. B. Werbung und Auswahl für Einstellungen in den Polizeivollzugsdienst des Landes NRW sowie die Vorbereitung der Polizeibeamten auf Auslandseinsätze. „Damit ist das LAFP NRW einer der europaweit größten polizeilichen Bildungsträger“, so Konrad Bröker weiter.

Derzeit trainieren bis zu 1477 Studierende in 108 Kursen gleichzeitig im LAFP NRW und. Absolvieren jährlich rd. 137.000 Trainingsstunden. Für die Durchführung des Trainings stehen 336 Lehrende zur Verfügung; die Lehrenden sind durchschnittlich 29 Stunden in der Woche im Trainingseinsatz. Im Training werden bis zu 140 Funkstreifenwagen und 92 Zivilfahrzeuge eingesetzt und jährlich ca. 2 Millionen Schuss Munition verbraucht.

Nicht zuletzt diese Informationen bestärkten die AK-Mitglieder in ihrem Vorhaben, interessierten Ehrenamtskarteninhabern einen Blick in diese Einrichtung zu gewähren. „Nicht jeder hat schließlich die Möglichkeit, moderne Trainings- und Übungsstätten für Polizeibeamte hautnah kennenzulernen“, sagte BEN-Koordinator Jochen Höinghaus.

Das vorläufige Programm am Samstag, 07.Oktober sieht nach einem rd. zweistündigen, fachlich begleiteten Rundgang ein gemeinsames Kaffeetrinken am sog. „IAF-Point am Teich “ vor, wobei - wie im Vorjahr in Nordkirchen - auch die Bürgermeister der einzelnen Städte und Gemeinde eingeladen sind. Die entsprechenden Inhaber von Ehrenamtskarten werden gesondert zu der Veranstaltung eingeladen.


„Ehrenamtskarte NRW“: Viel Lob für ehrenamtliches Engagement

Schlossführerin Dr. Birgit Beisch überraschte nicht nur mit ihrer stilvollen Kleidung, sondern auch mit zahleichen interessanten Details zur Historie des Schlosses und der Parkanlage.
Schlossführerin Dr. Birgit Beisch überraschte nicht nur mit ihrer stilvollen Kleidung, sondern auch mit zahleichen interessanten Details zur Historie des Schlosses und der Parkanlage.

Sechs Bürgermeister, sechzig Teilnehmer und jede Menge gute Laune bildeten am vergangenen Samstag, 10. September 2016 die Zutaten zu einer besonderen Veranstaltung: Inhaber der „Ehrenamtskarte NRW“ waren von ihren Bürgermeistern aus Bergkamen, Lünen, Selm, Werne und Lüdinghausen in die Schlossgemeinde eingeladen worden, um unter dem Titel „Nordkirchen – kulturell und kulinarisch“ einen besonderen Dank für langjährigen und gleichermaßen vorbildlichen wie ehrenamtlichen Einsatz entgegenzunehmen.

„Ohne freiwilliges und ehrenamtlich geprägtes Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt sind viele Dinge und Aufgaben nicht mehr zu bewältigen und ohne sie würden viele soziale, sportliche und kulturelle Standards nicht gehalten werden“, waren sich alle Bürgermeister einig.

Die erwartungsfrohe Gruppe traf sich bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein im Innenhof des Schlosses, um unter fachkundiger Leitung von Frau Dr. Birgit Beisch nicht nur etwas über die jahrhundertealte wechselvolle Geschichte zu erfahren, sondern auch und gerade die Rahmenbedingungen der aufwändigen Pflege und speziellen Gestaltung der rd. 44 Hektar großen Park- und Gartenanlage kennenzulernen.

Bei Kaffee und Kuchen bot sich anschließend im historischen „Schlaun Café“ an der Mauritius-Kirche die ideale Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen: Bürgermeister Dietmar Bergmann hob stellvertretend für seine anwesenden Amtskollegen hervor, dass die „Ehrenamtskarte NRW“ ein ideales Instrument sei, um ganz einfach mal „Dankeschön“ zu sagen.


Ein Hoch auf das Ehrenamt in Selm

Ehrenamtliche bei der Kartenübergabe in Selm
Ehrenamtliche bei der Übergabe der Ehrenamtskarten in Selm

Das Ehrenamt fußt in der Stadt Selm auf breiten Beinen. Das wird an vielen Stellen sichtbar. Um den Ehrenamtlichen in der Stadt zu danken, wird seit zwei Jahren die Ehrenamtskarte überreicht. Zehn neuen Inhaberinnen und Inhabern dankte Bürgermeister Mario Löhr am 13. April 2016 und überreichte gleichzeitig die Ehrenamtskarte NRW.

„Leider ist das Ehrenamt nicht mehr selbstverständlich. Das Engagement lässt immer mehr nach. Umso wichtiger ist es, den Leuten zu danken, die sich schon lange und mit großem Einsatz ehrenamtlich engagieren“, bedankte sich Bürgermeister Mario Löhr. Ohne Ehrenamt würde vieles auf der Strecke bleiben, sagte Löhr. „Das haben wir jetzt zum Beispiel bei der Flüchtlingsbetreuung gesehen. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer in den Arbeitskreisen wäre dies nicht so gut gelungen. Wir als Stadt können dies alles nämlich nicht leisten.“

Neben der Ehrenamtskarte überreichten Bürgermeister Löhr und die Ehrenamtsbeauftragte der Stadt, Walburga Malicha, den Anwesenden eine Dankesurkunde und ein kleines Heftchen mit Unternehmen, die das Ehrenamt in der Stadt Selm unterstützen. „Sie können als Ehrenamtskarteninhaber dort viele Vergünstigungen bekommen“, erklärte Walburga Malicha. Die Vergünstigungen reichen von Rabatten bei Versicherungen oder Tanzkursen, bis hin zu Ermäßigungen bei Kursen der Volkshochschule oder Familienbildungsstätte.

Die jetzt mit der Ehrenamtskarte ausgezeichneten decken ein großes Spektrum bürgerschaftlichen Engagements ab: von der Mitwirkung in der Kleiderkammer des DRK oder bei der Blutspende, über den Altenclub und das Aida-Marktcafé bis zur Mitwirkung in einer Elterninitiative.

Hier können Sie die Pressemeldungen zur Übergabe der Ehrenamtskarten in Selm herunterladen:


Stadtführung der besonderen Art in Selm

Karteninhaber/innen bei der Stadtführung in Selm
Karteninhaber/innen bei der Stadtführung.

Ihre erste gemeinsame Stadtbesichtigung haben am 18. April 2015 die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW aus Selm, Bergkamen, Lünen und Werne unternommen. Unter dem Motto „Entdecken Sie Selm, Bork und Cappenberg“ ging es unter Leitung der ehrenamtlichen Stadtführer Margret Göhler und Michael Reckers an der Burg Botzlar los. Nach dem Besuch der Friedenskirche in der Altstadt sowie der Ludgerischule und der Real- und Sekundarschule ging es per Bus nach Cappenberg, wo die Ehrenamtlichen dann am Eingang des Schlosses durch Herrn Bürgermeister Mario Löhr begrüßt wurden. Weitere gemeinsame Stadtführungen bzw. Touren in Bergkamen, Lünen und Werne sollen noch in diesem Jahr folgen.


Hier können Sie die Pressemeldungen zur Stadtführung in Selm herunterladen:


Besuchergruppe von der "Arena auf Schalke" angetan

Karteninhaber/innen vor der Arena auf Schalke.
Karteninhaber/innen vor der "Arena auf Schalke".

Insgesamt 32 Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW aus den Städten Lünen, Bergkamen, Werne und Selm waren der Einladung ihrer jeweiligen Bürgermeister zu einem Besuch der „Arena auf Schalke“ am 26.11.2014 gefolgt.

"Diese sicher nicht alltägliche Veranstaltung ist ein kleines Dankeschön für die engagierten Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihre Stadt und ihre Mitmenschen einsetzen. Es gibt viele Ehrenamtliche, die mehr tun, als ihnen das Pflichtenheft auferlegt. Sie sind der Kitt unserer Gesellschaft", so Lünens Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Er kündigte für das folgende Jahr weitere Veranstaltungen für Ehrenamtliche an - so auch Schulungskurse für Ehrenamtliche.

Mit an Bord des von der Firma Vehling kostenlos zur Verfügung gestellten Reisebusses fanden sich auch eine Reihe erklärter Schalke-Fans, die trotz der 0:5 Niederlage ihres Team gegen den FC Chelsea mit viel Humor über die weitläufig angelegten Trainingsplätze schauten. Leider fand sich jedoch keiner der Schalke-Stars für ein gemeinsames Fotos bereit - nicht verwunderlich: Cheftrainier Roberto di Matteo hatte seiner fußballerisch enttäuschenden Truppe einen langen Waldlauf verordnet und so blieb das Vereinsgelände an diesem Tag verwaist.

Stattdessen gab es eine 90-minütige abwechslungsreiche Führung durch die moderne Veltins-Arena, die mit zahlreichen Besonderheiten beeindruckte. Der Besuch im Fan-Shop und ein frisches Veltins im Schalke-Bistro rundeten eine gelungene Veranstaltung ab, die - so zumindest der Wunsch aller Teilnehmer - im kommenden Jahr eine Neuauflage finden könnte. Allerdings, so der Tenor, sollte es dann zum BVB nach Dortmund in den Signal-Iduna-Park gehen.

Hier können Sie die Pressemeldungen zum Besuch der Karteninhaber/innen der "Arena auf Schalke" herunterladen:


Die ersten 25 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Selm erhalten die Ehrenamtskarte NRW

Bürgermeister Mario Löhr mit Karteninhaber/innen und Schülern der Musikschule Selm
Das Programm wurde durch Schüler/innen der Musikschule Selm begleitet

Am 9. April 2014 überreichte Bürgermeister Mario Löhr die ersten Ehrenamtskarten an 25 Bürgerinnen und Bürger. Den musikalischen Rahmen schafften Schüler und Schülerinnen der Musikschule Selm. „Freiwilliges Engagement hat viele Gesichter, sagte Bürgermeister Mario Löhr. Damit seien die vielfältigen Bereiche, in denen sich Bürger/innen engagieren aber auch Menschen aller Altersgruppen gemeint, die sich mit ihren individuellen und unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen einbringen. Mit der Ehrenamtskarte NRW möchten die Stadt Selm und das Land NRW für diesen selbstlosen Einsatz „Danke“ sagen und ein weiteres Stück Anerkennungskultur schaffen. „Ein lebendiges Gemeinwesen braucht freiwillig Engagierte, führte Bürgermeister Löhr weiter aus. Sie würden dort helfen, wo die Stadt Selm an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoße. In sozialen und caritativen Bereichen, bei der freiwilligen Feuerwehr, in den Vereinen, Verbänden, Institutionen und in Projekten würden sich diese Personen ehrenamtlich einsetzen. Bürgermeister Löhr: „Sie engagieren sich in der Regel nicht für Geld, sondern für ein Schulterklopfen, für das Lächeln eines Menschen, für einen Händedruck oder für glänzende Kinderaugen.“ Die aktiven Bürger/innen würden mit ihrem verstärkten Einsatz helfen, die Lebensqualität in Selm zu erhalten und damit entscheidend dazu beitragen, dass sich die Menschen in Selm wohlfühlen. “

Hier können Sie einen Presseartikel zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Selm als pdf herunterladen:

Presseartikel zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Selm in den Ruhr Nachrichten vom 11.04.2014 (pdf)


Selm beteiligt sich an der Ehrenamtskarte

Im Beisein der Mitglieder des Ältestenrates und des Arbeitskreises Ehrenamtskarte unterzeichneten Regierungsrätin Catrin Boß (MFKJKS) und Bürgermeister Mario Löhr die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte.
Im Beisein der Mitglieder des Ältestenrates und des Arbeitskreises Ehrenamtskarte unterzeichneten Regierungsrätin Catrin Boß (MFKJKS) und Bürgermeister Mario Löhr die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte.

Am 15. Oktober 2013 fiel in Selm der Startschuss für die Ehrenamtskarte. An diesem Tag unterzeichneten Bürgermeister Mario Löhr und Regierungsrätin Catrin Boß aus dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte. Damit ist Selm als vierte Kommune im Kreis Unna und als 187. Kommune in Nordrhein-Westfalen mit dabei.

Wer sich ehrenamtlich und freiwillig engagiert, leistet viel für andere, für die Gemeinschaft und für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Wer sich ehrenhalber einsetzt, bringt oft große persönliche Opfer: Zeit, Zuwendung, Kompetenzen und oft genug auch Geld. Dieser hohe Einsatz ist nicht selbstverständlich. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist die Besinnung auf das Ehrenamt besonders wichtig. "Wir leben vom ehrenamtlichen Engagement“ so Bürgermeister Mario Löhr.

Das goldfarbene Kärtchen mit einer Gültigkeit von zwei Jahren wird von der Stadt für beson-deres ehrenamtliches Engagement verliehen. Bei Vorlage der Karte gibt es nicht nur in Selm sondern landesweit Vergünstigungen. Das können Gratis-Eintritt oder Ermäßigungen sein. Institutionen und Unternehmen in NRW, die das Projekt unterstützen, tragen einen entsprechenden Hinweis. Museen, Bibliotheken, Theater, Schwimmbäder, Volkshochschulen und Parks können sich genauso beteiligen wie Einzelhändler, Apotheken, Kinos, Sportstätten oder Hotels. Es ist eine Anerkennung, die diesen Personen für ihren Einsatz im Dienste der Allgemeinheit gezollt wird und die diesen gebührt!

Nach den Plänen der Stadt Selm erhält eine Ehrenamtskarte, wer nachweislich über einen Zeitraum von 3 Jahren mindestens 5 Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich, also ohne Vergütung tätig ist. Aktivitäten bei verschiedenen Organisationen können addiert werden. Für die Ehrenamtskarte muss ein spezieller Bewerbungsbogen der Stadt ausgefüllt und von der jeweiligen Organisation unterschrieben werden.

Die Ehrenamtskarte kann ab dem 01.01.2014 bei der Stadtverwaltung beantragt werden.