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Dank und Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit in Siegburg

Klaus-Dieter Schenk erhielt die erste Siegburger Ehrenamtskarte von Birgit Binte-Wingen
Klaus-Dieter Schenk erhielt die erste Siegburger Ehrenamtskarte von Birgit Binte-Wingen. Foto: ekasur_jhp

Die Ehrenamtskarte gibt ab jetzt auch in Siegburg. Klaus-Dieter Schenk nahm gestern die erste gelbe Karte im Scheckkartenformat von Birgit Binte-Wingen, Leiterin der Freiwilligen-Agentur für den Rhein-Sieg-Kreis, in Empfang. Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung hatten kurz vorher Bürgermeister Franz Huhn, Diakonie-Geschäftsführer Jürgen Schweitzer und Andrea Hankeln vom NRW-Ministrium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport grünes Licht für die Ehrensamtskarte gegeben.

Schenk ist seit vielen Jahren für die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Siegburg aktiv. Er war Vorsitzender des AWO-Ortsvereins, setzte sich besonders für die Interessen von Senioren ein und gründete 2003 die Aktion „Siegburg für Kinder“. Seitdem ist das Einwerben von Spenden und die unbürokratische Hilfe für benachteiligte Kinder sein Hauptanliegen. „Freiwillige Arbeit macht zufrieden, besonders der Einsatz für Kinder“, sagte Klaus-Dieter Schenk. Er freute sich über die Ehrenamtskarte mit der Nummer 1, weil sie für ihn Anerkennung und Ehre sei und weniger die Möglichkeit, Rabatte zu bekommen.

Siegburg ist die 171. von knapp 400 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die die Ehrenamtskarte einführt, im Rhein-Sieg-Kreis sind bisher neun Städte dabei. „Die Karte ist Ausdruck der Wertschätzung für großen ehrenamtlichen Einsatz und verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen“ betonte Bürgermeister Franz Huhn. Die Karteninhaber müssen seit mindestens zwei Jahren ehrenamtlich in Siegburg aktiv sein, mit durchschnittlich fünf Stunden in der Woche. Als Dankeschön können sie die Stadtbibliothek in Siegburg kostenlos nutzen, zahlen keinen Eintritt im Stadtmuseum und erhalten 20 Prozent Preisnachlass für den Unterricht in der Musikschule sowie für die Eintrittskarte von städtischen Theateraufführungen. Dazu gibt es in den beteiligten Kommunen NRW-weit Vergünstigungen.