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„Ehrenamtskarte NRW“: Viel Lob für ehrenamtliches Engagement

Schlossführerin Dr. Birgit Beisch überraschte nicht nur mit ihrer stilvollen Kleidung, sondern auch mit zahleichen interessanten Details zur Historie des Schlosses und der Parkanlage.
Schlossführerin Dr. Birgit Beisch überraschte nicht nur mit ihrer stilvollen Kleidung, sondern auch mit zahleichen interessanten Details zur Historie des Schlosses und der Parkanlage.

Sechs Bürgermeister, sechzig Teilnehmer und jede Menge gute Laune bildeten am vergangenen Samstag, 10. September 2016 die Zutaten zu einer besonderen Veranstaltung: Inhaber der „Ehrenamtskarte NRW“ waren von ihren Bürgermeistern aus Bergkamen, Lünen, Selm, Werne und Lüdinghausen in die Schlossgemeinde eingeladen worden, um unter dem Titel „Nordkirchen – kulturell und kulinarisch“ einen besonderen Dank für langjährigen und gleichermaßen vorbildlichen wie ehrenamtlichen Einsatz entgegenzunehmen.

„Ohne freiwilliges und ehrenamtlich geprägtes Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt sind viele Dinge und Aufgaben nicht mehr zu bewältigen und ohne sie würden viele soziale, sportliche und kulturelle Standards nicht gehalten werden“, waren sich alle Bürgermeister einig.

Die erwartungsfrohe Gruppe traf sich bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein im Innenhof des Schlosses, um unter fachkundiger Leitung von Frau Dr. Birgit Beisch nicht nur etwas über die jahrhundertealte wechselvolle Geschichte zu erfahren, sondern auch und gerade die Rahmenbedingungen der aufwändigen Pflege und speziellen Gestaltung der rd. 44 Hektar großen Park- und Gartenanlage kennenzulernen.

Bei Kaffee und Kuchen bot sich anschließend im historischen „Schlaun Café“ an der Mauritius-Kirche die ideale Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen: Bürgermeister Dietmar Bergmann hob stellvertretend für seine anwesenden Amtskollegen hervor, dass die „Ehrenamtskarte NRW“ ein ideales Instrument sei, um ganz einfach mal „Dankeschön“ zu sagen.


„Herz und Verstand wichtiger als Ellenbogen“ – Weitere Ehrenamtskarten NRW in Werne übergeben

Der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Höltmann (4.v.li) mit den neuen Inhabern der „Ehrenamtskarte NRW“ vor dem Stadthaus.
Der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Höltmann (4.v.li) mit den neuen Inhabern der „Ehrenamtskarte NRW“ vor dem Stadthaus.

„Jeder von Ihnen beweist oft genug: Nicht der Ellenborgen ist ein wichtiges Körperteil, sondern Herz und Verstand sind entscheidende Elemente.“ Der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Höltmann fand gleichermaßen humorvolle wie nachdenkliche Sätze, als er am 19. Mai 2016 zehn weitere Bürger/innen mit der „Ehrenamtskarte NRW“ auszeichnen durfte.

Der Rat der Stadt Werne hatte mit Blick auf die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements bereits im Jahre 2010 beschlossen, sich dem Projekt „Ehrenamtskarte NRW“ anzuschließen. Aktuell beteiligen sich insgesamt 200 (von 369) NRW-Kommunen, wobei landesweit inzwischen rd. 31.000 Ehrenamtskarten ausgehändigt wurden.

„Ohne Ihren Einsatz, ohne Ihr ehrenamtliches Engagement, wären viele Dinge in unserer Stadt nicht mehr zu organisieren - sei es nun im sozialen, kulturellen oder im sportlichen Bereich“, führte Ulrich Höltmann aus.

Ehrenamtliches Tun und Handeln schaffe auf vielfältige Weise ein positives Miteinander, wie es Staat und Verwaltung nicht organisieren könnten. Miteinander, Mitmenschlichkeit oder auch Gemeinsinn ließen sich schließlich nicht verordnen oder gar einfordern.

In diesem Zusammenhang galt ein herzliches Dankeschön den zahlreichen heimischen Vergünstigungsgebern, bei denen die „Ehrenamtskarteninhaber NRW“ in der Weise belohnt werden, dass ihnen kleine Vergünstigungen bei der Inanspruchnahme verschiedener Angebote eingeräumt werden.

Ausgezeichnet wurden Wilhelm Brinkmann, Monika Meyer-Krause, Marita und Heinz-Dieter Melcher sowie Carsten Drücker, Josef Holtmann, André Mertens, Stefan Möller, Bernd Müller-Minde und Thomas („Stan“) Overmann.

„Möge diese Anerkennung zugleich Motivation sein, Ihr Ehrenamt weiterhin auszuüben. Ich bin sicher: Sie werden auch künftig gebraucht“, appellierte Ulrich Höltmann zum Schluss einer kurzweiligen Veranstaltung an alle neuen Ehrenamtskarteninhaber, in ihrem vorbildlichen Engagement nicht nachzulassen.


Bürgermeister Lothar Christ würdigt vorbildliches Engagement im Rahmen des Internationalen Tages des Ehrenamtes

Wernes Bürgermeister Lothar Christ (r.) gemeinsamt mit Ehrenamtlichen am Tag des Ehrenamts 2015

Ganz bewusst hatte Wernes Bürgermeister Lothar Christ anlässlich der Verleihung der Ehrenamtskarte NRW den 5. Dezember 2015 ausgewählt: Schließlich jährte sich an diesem Tag zum nunmehr 30. Mal der von den Vereinten Nationen proklamierte Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements. „Seitdem verbindet sich mit diesem Datum die Auszeichnung zahlloser Menschen, die sich um unsere Gesellschaft in vielfältiger Weise verdient gemacht haben“, führte Lothar Christ aus.

Insgesamt 36 engagierte Bürgerinnen und Bürger waren seiner Einladung in das Karl-Pollender Stadtmuseum gefolgt, um in einem angemessenen Rahmen unter musikalischer Begleitung des Gitarrenschülers der Musikschule Lüdinghausen, Phuc Tran, die Würdigung ihres ehrenamtlichen Tun und Handelns in Form der Ehrenamtskarte NRW entgegenzunehmen. „Auch in Werne wird dem ehrenamtlichen Einsatz seit langem durch besondere Veranstaltungen ein besonderer Stellenwert eingeräumt; schließlich dürften zahllose Bereiche unserer demokratischen Gesellschaft und unseres Gemeinwesens ohne ehrenamtliches Engagement vieler Orten gar nicht oder schlechter funktionieren“, lobte Bürgermeister Christ.

Gerade vor diesem Hintergrund hatten sich Politik und Verwaltung vor nunmehr fünf Jahren entschlossen, dem Vorhaben „Ehrenamtskarte NRW“ beizutreten. Aktuell beteiligen sich 204 Kommunen an diesem Projekt, wobei NRW-weit bereits rund 30.500 Ehrenamtskarten ausgestellt wurden. „Manch einer möchte vielleicht gar nicht für sein Engagement besonders herausgestellt werden“, gab der Bürgermeister zu bedenken. Doch in dieser Hinsicht halte er es mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck, der bei einer vergleichbaren Ehrung formuliert habe, dass man auch denjenigen, die sich nicht gerne auf einen Sockel stellen lassen, zumuten müsse, die Rolle eines Vorbildes einzunehmen. Und so war an der ein oder anderen Stelle durchaus ein wenig Stolz erkennbar, als der Bürgermeister den Vertretern der jeweiligen Gruppen sowie verdienten Einzelpersonen die Ehrenamtskarte NRW überreichte.

In diesem Zusammenhang galt ein herzliches Dankeschön den zahlreichen Vergünstigungsgebern, bei denen die Ehrenamtskarteninhaber/innen in der Weise belohnt werden, dass ihnen Vergünstigungen bei der Inanspruchnahme verschiedener Angebote eingeräumt werden. Zum Schluss galt der Dank des Bürgermeisters aus aktuellem Anlass dem Personenkreis, der sich im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge oder aus eigenem Antrieb der vielen Menschen annimmt, die aus ihrer Heimat vor Krieg und Terror geflohen sind und vor Ort der Hilfe bedürfen. „Auch diese engagierten Bürgerinnen und Bürger werden in Zukunft ihre verdiente Würdigung erfahren und sich einreihen in die Schar derer, welche mit ihrem ehrenamtlichen Engagement eine Bereicherung für unsere Gesellschaft darstellen und ein Vorbild sind für andere!“


Bürgermeister Lothar Christ überreicht Ehrenamtskarten NRW

Aus der Hand von Wernes Bürgermeister Lothar Christ erhielten Monika Zier, Gertrud Schmidt und Ingrid Frenzer (v. li.) die Ehrenamtskarten NRW.
Aus der Hand von Wernes Bürgermeister Lothar Christ erhielten Monika Zier, Gertrud Schmidt und Ingrid Frenzer (v. li.) die Ehrenamtskarten NRW.

„Ihr langjähriges vorbildliches ehrenamtliches Tun und Wirken ist wahrlich nicht selbstverständlich!“ Bürgermeister Lothar Christ sparte nicht mit Lob und Anerkennung, als er am Donnerstag, 21. Mai 2015, im Rahmen einer kleinen Feierstunde drei weitere Ehrenamtskarten NRW überreichen durfte. Ingrid Frenzer, Gertrud Schmidt und Monika Zier freuten sich über diese besondere Würdigung, umso mehr da sie gemeinsam unter dem Dach der „Lokalen Agenda“ in vielfältiger Weise ehrenamtlich aktiv sind.

Die Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen, der sich die Stadt Werne im Jahre 2010 als erste Stadt im Kreis Unna angeschlossen hatte, wird heute von insgesamt 201 Kommunen landesweit - darunter inzwischen auch Selm, Lünen und Bergkamen - unterstützt, wobei aktuell rd. 28.000 Ehrenamtskarten ausgegeben sind.

„Ohne freiwilliges und ehrenamtlich geprägtes Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt sind viele Aufgaben nicht mehr zu bewältigen und soziale, sportliche wie kulturelle Standards könnten nicht gehalten werden. Öffentliche wie private Einrichtungen könnten dies mit ihrem Personal nicht leisten - und schon gar nicht mehr finanzieren“, führte der Bürgermeister einleitend aus.

Mit der „Ehrenamtskarte NRW“ sollen Menschen, die sich unentgeltlich für eine gute Sache engagieren, dadurch belohnt werden, dass ihnen kleine Vergünstigungen bei der Inanspruchnahme verschiedener Angebote eingeräumt werden. „Allein 31 Vergünstigungsgeber wirken inzwischen in unserer Stadt als aktiver Partner mit“, bedankte sich Bürgermeister Christ auch und gerade bei den heimischen Kooperationspartnern.

Ingrid Frenzer, Gertrud Schmidt und Monika Zier sind seit vielen Jahren in der „Lokalen Agenda“ aktiv und stellen vor allem den Betrieb des “Düt un Dat“-Ladens sicher. Sie sortieren und reinigen Sachspenden, bereiten diese auf und verkaufen sie anschließend im Laden, der aufgrund der „Düt un Dat“-Philosophie bereits häufiger in der Innenstadt umgezogen ist. Zudem engagieren sich die neuen Ehrenamtskarteninhaberinnen im Sozialcafé „Mach´ mal Pause“, das im Pfarrheim St. Christophorus zu einer festen Anlaufstelle für viele Senioren geworden ist. Viel Zuspruch findet darüber hinaus der Basar im St: Christophorus-Krankenhaus: Auch dort sind die ehrenamtlichen Helferinnen stets dabei, wenn helfende Hände gesucht werden.

Mit dem Appell, sich auch künftig einzubringen und damit Vorbild für viele andere Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt zu sein, schloss der Bürgermeister die Feierstunde.


Dankes-Karten für Ehrenamtler in Werne

Elf engagierte Werner Bürger nehmen die Ehrenamtskarte entgegen.
Elf engagierte Werner Bürger nehmen die Ehrenamtskarte entgegen.

Ein Dank an das ehrenamtliche Engagement sprachen am 21.11.2011 der Bürgermeister der Stadt Werne, Lothar Christ (re.) und Bernd Haverkamp(li.) fleißigen Helfern im Stadtmuseum aus, die sich für die Gemeinschaft in der Stadt verdient gemacht haben. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde aus diesem Grund die so genannte Ehrenamtskarte verliehen, eine Auszeichnung für ehrenamtliche Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Werne ist die erste Stadt im Kreis Unna, die sich an diesem Projekt von der Landesregierung NRW beteiligt. "Engagement macht stark", erklärte Bürgermeister Christ in seiner Rede. Er zeigte sich froh und dankbar für die Tatsache, dass es so viele Menschen in Werne gibt, die sich unentgeltlich für ihre Mitmenschen stark machen. Ein leiser Einsatz, der im Rahmen der Feierstunde in den westfälichen Stuben des Stadtmuseums einfach mal zur Sprachen kommen sollte.

Insgesamt 125 Kommunen haben seit der Einführung bereits über 13 000 Ehrenamtskarten unter das helfende Volk gebracht. Ein Dankeschön, das wirklich gut ankommt bei den Ausgezeichneten. Schließlich hat die Ehrenamtskarte nicht nur einen symbolischen Charakter, vielmehr enthält sie auch viele Vorteile für den Inhaber. Bei Vorlage der Karte winken dem Ehrenamtsträger Ermäßigungen bei zahlreichen Einrichtungen, die sich angeschlossen haben. In Werne sind 30 Einrichtungen, zum Beispiel die VHS, die Schülerhilfe und natürlich die Stadt selbst mit ihrem Angebotsspektrum mit von der Partie.

Praktisch für die Karteninhaber: Es können selbstverständlich in allen anderen angeschlossenen Städten und Gemeinden die Angebote ermäßigt wahrgenommen werden.

"Ich möchte mich bei Ihnen von Herzen bedanken", so Lothar Christ. "Ohne Ihr ehrenamtliches Engagement würde es weniger Hilfe, weniger Mitgefühl und weniger Gemeinsinn in der Stadt geben." Bernd Haverkamp stimmte dem zu und ergänzte: "Ohne Sie würde so manches in Werne gar nicht laufen."

Die Ehrenamtskarte nahmen dieses Mal Annegret Wilmes für ihre Tätigkeiten im Seniorenzentrum Antonius und Thomas Overmann vom Werner SC in Empfang. Außerdem waren die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von der Agenda 21 zahlreich vertreten: Martina Rieping, Elisabeth Steinke, Maria Schäfer, Antonia Reckers, Inge Klinger, Sylvia Molz und Margit Torz.

Besonders freuten sich Bernd Haverkamp und Lothar Christ darüber, dass sie zwei junge Damen vom TV Werne auszeichnen durften. Henrike Zinke und Yvonne Schulz, ihres Zeichens Basketballtrainerinnen für die U14-Mannschaft des Vereins, zeigten deutlich, dass eine engagierte und hochmotiverte Tätigkeit mit einem Ehrenamt altersunabhängig ist.

Für ein stimmungsvolles Ambiente sorgte Phuc Tran von der Musikschule Werne, der mit seiner Gitarre das musikalische Rahmenprogramm lieferte. Mit der Übergabe der Ehrenamtskarte wollte die Stadt Werne nicht nur die Anerkennung aussprechen für die Damen und Herren, die sich für die Gemeinschaft verdient gemacht haben, sondern gleichzeitig das Thema "Ehrenamt" dem Mitbürgern näher bringen.

"Damit sollen Menschen angeregt werden, sich selbst auch ehrenamtlich zu engagieren", so Christ.

Presseartikel zur Verleihung der Ehrenamtskarte in Werne aus dem Westfälischen Anzeiger vom 21.11.2011:

Presseartikel aus dem Westfälischen Anzeiger zur Verleihung der Ehrenamtskarte




Ehre, wem Ehre gebührt

Bürgermeister Lothar Christ und BEN-Koordinator Bernd Haverkamp dankten 31 Bürgern.
Bürgermeister Lothar Christ (m.) und BEN-Koordinator Bernd Haverkamp (l.) dankten 31 Bürgern.

31 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Werne erhielten am 19.06.2011 die Goldene Ehrenamtskarte NRW als Auszeichnung für ihr besonderes Engagement. Bei einem kleinen Festakt im Bürgersaal des Alten Rathauses wurde diese Anerkennung zum ersten Mal in Werne verteilt. Bürgermeister Lothar Christ überreichte die Ehrenamtskarte persönlich. Ihm zur Seite stand Bernd Haverkamp. Als Leiter der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement, Senioren und Behinderte (BEN) hatte er sich dafür eingesetzt, die Karte in Werne einzufüren. "Ein Projekt, das auf breite Zustimmung in der Politik gestoßen ist", so Haverkamp.

Die Bürgerinnen und Bürger , die die Karte erhielten, engagieren sich beim Technischen Hilfswerk, bei der Unnaer Tafel, bei der Kirchengemeinde St. Christopherus, bei der Hospizgruppe und beim Ambulanten Kinderhospizdienst Unna/Hamm, beim Tanzsportclub, beim TV Werne, bei der Lesewelt und beim Internationalen Club. "Ich danke ihnen von ganzem Herzen für Ihr Wirken und hoffe, dass Sie andere animieren, Ihnen nachzueifern", sagte Bürgermeister Christ. Bernd Haverkamp schloss sich dem herzlichen Dank an: "Sie werden gebraucht. Ohne Ihre Arbeit gäbe es viele soziale, kulturelle und sportliche Angebote in Werne nicht." Am 6. Oktober werden weitere Ehrenamtskarten übergeben.

Die Geehrten sind: Jürgen Bartkowiak, Annette Brochtrop, Günter Brück, Martin Bruns, Marcel Drüker, Franz-Josef Harlinghausen, Siegrun Harlinghausen, Peggy Horton, Rosemarie Issel Hannelore Jürgens, Thomas Kube, Herbert Kujanek, Stefan Lohrsträter, Patrick Mersch, Britt Reher, Thomas Reher, Helga Rezepa, Helmut Schachtschneider, Ursula Schwede, Peter Seiffert, Irmgard Semberg, Christian Steinhoff, Werner Stüwe, Annette Unger, Rita Voigt, Jörg Vormfelde, Eugen Vormfelde, Ulrich Wiechert, Siegfried Wingenfeld, Karin Wörmann, Kurt Wörmann.


Werne spendiert Gold fürs Ehrenamt

GBürgermeister Lothar Christ und Petra Zwickert vom Familienministerium unterschrieben gestern im Beisein von BEN-Leiter Bernd Haverkamp die Vereinbarung für die Einführung der Ehrenamtskarte.
Bürgermeister Lothar Christ und Petra Zwickert vom Familienministerium unterschrieben gestern im Beisein von BEN-Leiter Bernd Haverkamp die Vereinbarung für die Einführung der Ehrenamtskarte.

WERNE - Das Ehrenamt wird in Werne ab Januar in Gold aufgewogen. Denn wer sich unentgeltlich für die gute Sache engagiert, soll mit der goldenen Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein Westfalen belohnt werden. Und die gewährt den Besitzern jede Menge Vergünstigungen – zum Beispiel beim Besuch öffentlicher Einrichtungen oder in Geschäften.

Mit der Einführung der Karte zum 1. Januar setzt die Verwaltung einen Beschluss des Stadtrates vom September um. Bürgermeister Lothar Christ und Petra Zwickert vom Familienministerium unterzeichneten gestern die Vereinbarung zur Teilnahme an dem Landesprojekt. Inzwischen sind es 98 Kommunen, die ihre Ehrenamtler mit der Karte belohnen. Mehr als 8 000 Karten wurden landesweit bereits ausgegeben.

"Wir führen eine neue Dankeschön-Kultur ein", sagte der Leiter der Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Engagement (BEN), Bernd Haverkamp. Er geht nun Klinken putzen, um möglichst viele Kooperationspartner zu finden, die gegen Vorlage der Karte Vergünstigungen geben. Der Vorstand der Gemeinschaft "Wir für Werne" habe ihm bereits Unterstützung zugesichert, sagte Haverkamp. Ob auch das Solebad den Besitzern der Ehrenamtskarte einen vergünstigten Eintritt gewährt, steht noch nicht fest. "Wir haben den Beschluss gefasst, dass die Solebad GmbH wirtschaftlich arbeiten muss", sagte Bürgermeister Lothar Christ. Deshalb müsse die Vergünstigung aus dem städtischen Etat finanziert werden. Die Entscheidung darüber sei noch nicht gefallen.

Die Anträge für die Ehrenamtskarte liegen in der BEN-Geschäftsstelle im Alten Amtsgericht bereit. Alle Ehrenamtlichen ab 16 Jahren, die mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr aktiv sind, können sie bekommen. Vorzulegen ist eine Bescheinigung der Organisation, für die diese ehrenamtliche Tätigkeit ausgeübt wird, die von zwei Verantwortlichen unterschrieben wird.

Bernd Haverkamp will die Ehrenamtskarte allen interessierten Bürgern am kommenden Dienstag, 14. Dezember, in einer Informationsveranstaltung um 19 Uhr in der Cafeteria des Stadthauses vorstellen.

Weitere Informationen gibt es in der BEN-Geschäftsstelle, Tel. 71 740