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Geschäftsleute aus dem Wiesenviertel in Witten unterstützen die Ehrenamtskarte NRW

Geschäftsleute aus dem Wiesenviertel mit der Ehrenamtskarte. © Jörg Fruck
Geschäftsleute aus dem Wiesenviertel mit der Ehrenamtskarte. © Jörg Fruck

Am 27. Mai 2015 begrüßte Bürgermeisterin Sonja Leidemann im Rathaus fünf neue Partner des Ehrenamtes – allesamt Geschäfte aus dem Wiesenviertel in Witten. Diese gewähren Inhaberinnen und Inhabern der Ehrenamtskarte NRW Vergünstigungen und erhielten dafür nun einen goldenen Mitmach-Aufkleber für ihre Eingangstür mit der Aufschrift: „Ehrensache – wir unterstützen das Ehrenamt“. Fünf weitere neue Partner des Ehrenamtes konnten nicht beim Termin dabei sein, schmücken sich aber ebenfalls ab sofort mit einem goldenen Aufkleber.

„Insgesamt machen in Witten jetzt 27 Geschäfte mit und unterstützen auf diese Weise das bürgerschaftliche Engagement, das für unsere Gesellschaft unschätzbar wertvoll ist “, berichtet Regine Roeck vom Sozialamt der Stadt Witten. Georg Lau erhielt an diesem Tag ebenfalls die Ehrenamtskarte NRW durch Bürgermeisterin Leidemann überreicht. Er ist für das Kaufmännische beim TuS Bommern zuständig – ehrenamtlich. 42 Jahre ist der leidenschaftliche Handballer dort Mitglied. „Nach meiner Pensionierung wollte ich meine Zeit sinnvoll gestalten“, so Georg Lau.

In Witten sind seit 2010 rund 950 Ehrenamtskarten ausgegeben worden.

Presseberichte zum Empfang der Unterstützer der Ehrenamtskarte aus dem Wiesenviertel in Witten:
www.witten.de
www.derwesten.de


Pressemitteilung der Stadt Witten vom 28. Februar 2011

Ehrenamtskarte: Bürgermeisterin sagte Danke

Sonja Leidemann, Bürgermeisterin der Stadt Witten mit den ersten Wittener EhrenamtskarteninhaberInnen
Bürgermeisterin Sonja Leidemann übergab am Montagnachmittag erstmals die Ehrenamtskarte an fast 100 Wittenerinnen und Wittener
Foto: Jörg Fruck

Bürgermeisterin Sonja Leidemann übergab am Montagnachmittag (28. Februar) erstmals die Ehrenamtskarte an Wittenerinnen und Wittener. Sie bedankte sich damit für das große bürgerschaftliche Engagement, das in vielen gesellschaftlichen Bereichen unverzichtbar ist.

Das Interesse war mehr als groß, als im November letzten Jahres der Aufruf an alle Ehrenamtlichen ging, sich für die erstmalige Ausgabe der Ehrenamtskarte in Witten zu melden. "Das Telefon hat zeitweise nicht stillgestanden", freut sich Ursula Beyling von der Caritas Witten, die zusammen mit Regine Roeck vom Sozialamt der Stadt die feierliche Übergabe organisiert hat.

125 Mal wurde Interesse an der Ehrenamtskarte angemeldet. Hinzu kommen noch mehr Anträge aus den Bereichen der freiwilligen Feuerwehr. „Das Spektrum des Engagement ist sehr breit gefächert", stellt Ursula Beyling fest, "es sind Mitglieder der DLRG ebenso wie Pfadfinder, der Besuchsdienst des Marienhospitals, Tierfreunde, Mitglieder von Sportvereinen oder kirchlichen Einrichtungen".

Ehrenamtliche Tätigkeiten werden quer durch alle Altersgruppen ausgeübt. Jüngste Inhaber der Ehrenamtskarte sind mit 14 Jahren zwei Mädchen von der DLRG. Sie bringen Kindern das Schwimmen bei, sind als Rettungswache an der Ruhr tätig und betreuen Kinder bei Veranstaltungen. Älteste Kartenbesitzerin ist eine 81jährige Dame, die Bewohner des Altenzentrums St. Josef in Herbede betreut.

"Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Ihnen", sagte Bürgermeisterin Leidemann in ihrer Ansprache, "Ihr großes Engagement ist unbezahlbar!"

Zur feierlichen Übergabe der Karten im Pfarrheim St. Marien gab es einen kleinen Empfang, zu dem Saxofonist Gerd Kaisler die musikalische Untermalung lieferte.

Die Einführung der Ehrenamtskarte ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes NRW, der Stadt Witten und der FreiwilligenAgentur Fokus des Caritas-Verbandes. Sie ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges und überdurchschnittliches bürgerschaftliches Engagement. Ihre Inhaber erhalten unabhängig von ihrem Wohnort in ganz Nordrhein-Westfalen Vergünstigungen in zahlreichen öffentlichen und privaten Einrichtungen und bei unterschiedlichen Veranstaltungen.

 


 

Pressemitteilung der Stadt Witten

Ehrenamtskarte NRW: Witten schließt Vereinbarung mit Land NRW

Sonja Leidemann (re), Bürgermeisterin der Stadt Witten, und  Dr. Markus Warnke (li) vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport
Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Dr. Markus Warnke (MFKJKS) unterzeichnen die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte

Am heutigen Donnerstag (23.September) wurde die Vereinbarung zur Teilnahme der Stadt Witten am Projekt Ehrenamtskarte NRW unterzeichnet. Mit der Vergabe der Ehrenamtskarte möchte die Stadt Witten zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ein "Dankeschön" für ihr Engagement aussprechen.

Dr. Markus Warnke vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport traf sich im Rathaus mit den lokalen Akteuren des Projektes. Bürgermeisterin Sonja Leidemann betonte, dass ohne ehrenamtliches Engagement viele Dinge in der Stadt nicht mehr machbar seien.

Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges und überdurchschnittliches bürgerschaftliches Engagement. Unabhängig von ihrem Wohnort erhalten Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Land und den beteiligten Städten und Gemeinden in ganz Nordrhein-Westfalen Vergünstigungen in zahlreichen öffentlichen und privaten Einrichtungen und bei unterschiedlichen Veranstaltungen.

Die Ehrenamtskarte kann ausgegeben werden, wenn jemand

  • mindestens fünf Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Woche im Stadtgebiet von Witten oder als Bürger(in) der Stadt Witten in einer anderen Gemeinde in NRW leistet,
  • mindestens seit zwei Jahren für das Gemeinwohl in einer oder mehreren Organisation(en) tätig ist und
  • die ehrenamtliche Arbeit ohne Aufwandsentschädigung leistet, die über Erstattung von Kosten und Auslagen hinausgeht.

Ehrenamtskarten sollen in Witten erstmals im Dezember 2010 ausgegeben werden. Ihre Einführung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes NRW, der Stadt Witten und der FreiwilligenAgentur Fokus des Caritas-Verbandes.

Ansprechpartnerin bei der Stadt Witten ist Regine Roeck, Tel. 02302 – 581 5040.